Smylo verhandelt über 30 Crore Rupien für Katzenfutter-Ausbau
Das indische D2C-Startup Smylo führt fortgeschrittene Gespräche über rund 30 Crore Rupien (3,2 Mio. US-Dollar) aus Eigen- und Fremdkapital für neue Produkte und eine Fabrik.

Das indische D2C-Katzenfutter-Startup Smylo steht nach Informationen aus Branchenkreisen kurz vor einer Finanzierungsrunde über rund 30 Crore Rupien (etwa 3,2 Millionen US-Dollar). Die Summe soll aus einer Mischung von Eigen- und Fremdkapital bestehen, wobei das Eigenkapital den größeren Anteil ausmachen dürfte. Die genaue Aufteilung ist unklar.
Der Runde soll sich ein neuer Risikokapitalgeber anschließen, außerdem will der bisherige Investor DSG Consumer Partners weiteres Geld nachlegen. Smylo plant, das Kapital in neue Produkte, Forschung und Entwicklung sowie eine eigene Produktionsstätte zu investieren. Eine Stellungnahme des Unternehmens lag zunächst nicht vor.
Das Unternehmen
Smylo wurde 2024 von den früheren Titan-Capital-Managern Abhishek Agrawal und Kartikeya Gupta gegründet. Nach eigenen Angaben ist das Futter frei von Konservierungsstoffen, proteinreich und aus frischem Fleisch hergestellt. Das Sortiment umfasst Nass- und Trockenfutter sowie Brühen für Kitten und erwachsene Katzen. Verkauft wird über die eigene Website, E-Commerce-Marktplätze und Quick-Commerce-Dienste wie Blinkit und Zepto.
Im Februar gaben die Gründer durchschnittliche Monatsumsätze von 50 bis 55 Lakh Rupien an. Rund 80 Prozent entfielen auf Website und E-Commerce, der Rest auf Quick Commerce. Smylo hatte zuvor kleinere Runden eingesammelt und Anfang 2026 bei „Shark Tank India“ eine Investition erhalten; die Gesamtsumme legt das Startup nicht offen.
Wachsender Markt für Heimtiere
Investoren zeigen weiterhin großes Interesse an Indiens Heimtiermarkt. Im September sammelte das Tierfutter-Startup Lickicious 19 Crore Rupien ein, angeführt von Prath Ventures. Der Marktplatz Supertails erhielt im Februar 30 Millionen US-Dollar in einer Series C, um Kliniknetz und Quick-Commerce-Infrastruktur auszubauen.
Treiber sind mehr Haustierhalter und steigende Ausgaben für Ernährung und Gesundheit. Laut IBEF lag der indische Markt 2024 bei geschätzten 3,6 Milliarden US-Dollar und soll bis 2032 bei 20 Prozent jährlichem Wachstum auf 24,8 Milliarden US-Dollar steigen.
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