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OpenAI startet Grid Protectors: Rechenzentren drosseln Strom

Mit Grid Protectors will OpenAI seine geplanten Rechenzentren bei Netzstress den Stromverbrauch senken lassen. Den Anfang macht ein Projekt in Georgia mit bis zu 1.000 MW.

Aerial view of a large data center campus beside high-voltage power lines at dusk.
Bild: اليوم السابع

OpenAI hat das Programm Grid Protectors gestartet. Es soll dafür sorgen, dass die geplanten Rechenzentren des Unternehmens ihren Stromverbrauch senken, wenn die Netze stark belastet sind. Damit adressiert OpenAI eine der größten Herausforderungen beim Ausbau der KI-Infrastruktur: den wachsenden Energiebedarf von Servern und Rechenzentren.

Laut einer Ankündigung auf der Website des Unternehmens beginnt die Umsetzung mit einem geplanten Projekt im Effingham County im US-Bundesstaat Georgia. Die Vereinbarung sieht eine flexible Laststeuerung von bis zu 1.000 Megawatt vor. Nach Schätzung von OpenAI entspricht das dem durchschnittlichen Stromverbrauch von rund 700.000 Haushalten.

Wie ein Rechenzentrum das Netz entlasten kann

Grundlage sind Verträge mit Energieversorgern. Sie legen fest, um wie viel der Verbrauch sinken kann, wie schnell die Reaktion erfolgen muss und wie lange die Reduzierung anhalten darf. Besonders relevant ist das bei Nachfragespitzen durch Hitze- oder Kältewellen.

OpenAI prüft zudem den Einsatz von Batterien und Stromerzeugung vor Ort, um Schwankungen der Netznachfrage abzufedern. Außerdem sollen die Anlagen von Anfang an so konzipiert werden, dass sich der Verbrauch steuern lässt, statt rund um die Uhr mit konstanter Last zu laufen.

Das Unternehmen betont, die Kosten für Strom und die notwendige Anschlussinfrastruktur selbst zu tragen, statt sie auf andere Verbraucher abzuwälzen.

Grenzen der erwarteten Einsparungen

OpenAI verweist auf eine Prognose von Georgia Power, wonach ab 2029 jährlich rund 950 Millionen Dollar eingespart werden könnten. Diese Zahl bezieht sich jedoch auf ein breiteres Portfolio von Verträgen über große Lasten und ist kein bereits erzieltes Ergebnis des OpenAI-Projekts allein. Zudem ersetzt eine Verbrauchssenkung in Spitzenzeiten nicht die Investitionen in Kraftwerke und Stromleitungen.

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Schlagwörter:openaigrid protectorsdata centersenergygeorgia powerai infrastructure

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