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Muji-Betreiber Ryohin Keikaku: Bis zu 27,26 Mio. App-Daten betroffen

Nach unbefugtem Zugriff könnten bis zu 27,26 Millionen Kundendaten der MUJI-App abgeflossen sein, auch von bereits ausgetretenen Nutzern, so Ryohin Keikaku.

A smartphone showing a retail store app with a red security warning icon over a stack of user profiles.
Bild: ITmedia NEWS

Ryohin Keikaku, der in Tokio ansässige Betreiber der Marke Muji, hat am 30. Oktober mitgeteilt, dass Kundendaten der MUJI-App möglicherweise abgeflossen sind. Betroffen sein könnten bis zu rund 27,26 Millionen Datensätze, darunter auch die von Nutzern, die ihr Konto bereits gelöscht haben.

Die Meldung fiel in die Zeit der „Muji Week“, einer Rabattaktion für Mitglieder.

Welche Daten betroffen sind

Möglicherweise abgeflossen sind drei Angaben: E-Mail-Adresse, Geburtsdatum und Geschlecht. Kreditkartendaten, Namen, Adressen und Telefonnummern sind laut Unternehmen nicht betroffen.

Nach eigenen Angaben sperrte Ryohin Keikaku den betroffenen Bereich, nachdem der unbefugte Zugriff von außen erkannt worden war, und spielte eine Korrektur ein. Bislang gebe es keine Bestätigung für einen Abfluss ins Darknet oder für Schäden durch Missbrauch.

Was Nutzer beachten sollten

Das Unternehmen will die Betroffenen nach und nach benachrichtigen. Sollte ein tatsächlicher Abfluss nach außen bestätigt werden, werde es erneut informieren. Weil die Daten für gefälschte E-Mails missbraucht werden könnten, ruft es zur Vorsicht bei verdächtigen Nachrichten auf.

Die MUJI-App und der offizielle Onlineshop, der Muji Net Store, sind weiterhin wie gewohnt nutzbar.

Auch ohne Zahlungsdaten können E-Mail-Adresse, Geburtsdatum und Geschlecht Phishing-Nachrichten glaubwürdiger machen. Der Hinweis auf Betrugsmails ist deshalb für die Millionen Betroffenen, auch ehemalige Mitglieder, ernst zu nehmen.

Schlagwörter:mujiryohin keikakudata breachmuji appjapanphishing

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