mObywatel: Neue Zahlungen und mehr KI in der Staats-App geplant
Polens IT-Zentrum COI will das ePayments-Modul der App mObywatel ausbauen und stärker auf KI setzen, um die Anwendung zur zentralen Plattform für Behördendienste zu machen.

Die polnische Staats-App mObywatel soll mehr Zahlungsfunktionen und einen intensiveren Einsatz künstlicher Intelligenz erhalten. Radosław Maćkiewicz, Leiter des Zentralen Informatikzentrums (COI), stellte die Pläne auf dem Kongress Forward by Cashless in Gdynia vor.
Mehr Zahlungen, mehr Transparenz für Beamte
Das Modul ePayments ermöglicht bislang etwa die Begleichung der Grundsteuer oder von Abfallgebühren. Laut Maćkiewicz sollen Nutzer in den kommenden Quartalen weitere finanzielle Verpflichtungen über die App bezahlen können. Welche genau, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.
Der Ausbau betrifft nicht nur die Bürgerseite. Das COI arbeitet auch am administrativen Teil des Projekts. Ziel ist es, das Modul für die Beamten, die Zahlungen abwickeln, übersichtlicher zu gestalten.
KI und Erfahrungen aus der Privatwirtschaft
Wie Maćkiewicz erklärte, laufen Arbeiten an einem intensiveren Einsatz künstlicher Intelligenz im mObywatel-Ökosystem. Die Technologie unterstützt Bürger schon jetzt bei Behördengängen. Das Zentrum will die App zum zentralen Zugangspunkt für öffentliche Dienstleistungen ausbauen.
Dafür greift das COI nicht nur auf eigene Ressourcen zurück, sondern auch auf Erfahrungen privater Unternehmen, insbesondere aus der Finanzbranche.
Was das bedeutet
Für Nutzer heißt das: Mehr alltägliche Kontakte mit dem Staat könnten künftig an einem Ort auf dem Smartphone erledigt werden. Für die Verwaltung könnte ein klarerer Zahlungs-Backend den Arbeitsalltag vereinfachen. Konkrete Starttermine für neue Zahlungsarten oder KI-Funktionen nannte das COI nicht, lediglich den Zeitraum der nächsten Quartale für zusätzliche Verpflichtungen.
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