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Hardware·1 Min. Lesezeit

MicroLED für Rechenzentren: 5 Mikrometer, 25 Milliwatt

Forscher aus Illinois und Notre Dame haben eine MicroLED mit 5 Mikrometern Durchmesser entwickelt, die 25 Milliwatt braucht und 2,75 GHz Bandbreite erreicht.

Close-up of a microscopic LED chip used for optical data transmission in data centers.
Bild: Antyweb

Forschende der University of Illinois und der Notre Dame haben eine MicroLED mit nur 5 Mikrometern Durchmesser entwickelt. Sie verbraucht lediglich 25 Milliwatt und erreicht eine optische Modulationsbandbreite von 2,75 GHz.

Laut dem Team könnte das Bauteil den Energiebedarf der Datenübertragung deutlich senken. Im Fokus stehen vor allem Rechenzentren.

Warum das für Serverräume wichtig ist

In Rechenzentren werden gewaltige Datenmengen zwischen Servern und Chips bewegt, und diese Übertragung verschlingt einen erheblichen Teil des Stroms. Optische Verbindungen mit kleinen, effizienten Lichtquellen sind ein Ansatz, diese Last zu verringern. Eine winzige Diode mit geringer Leistungsaufnahme, die sich mit Gigahertz-Geschwindigkeit modulieren lässt, passt genau in diese Rolle.

Die genannten Werte vereinen drei Eigenschaften, die sich nur schwer zugleich erreichen lassen: geringe Größe, niedriger Verbrauch und hohe Modulationsgeschwindigkeit. Die Bandbreite von 2,75 GHz zeigt, wie schnell sich das Licht schalten lässt, um Daten zu codieren.

Wie es weitergeht

Die vorliegenden Informationen nennen die wichtigsten Kennwerte, aber keine Pläne oder Zeitrahmen für eine Markteinführung. Ob die MicroLED vom Labor in die reale Serverinfrastruktur gelangt, hängt von weiteren Tests und der Integration ab.

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Schlagwörter:microleddata centersoptical interconnectuniversity of illinoisnotre dame

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