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Lenovo Yoga 9n 2-in-1 im Test: RTX-Spark-Laptop mit Stift

Lenovos Yoga 9n 2-in-1 mit Nvidias RTX Spark N1X ist nicht der schnellste Rechner, überzeugt aber mit einem Stift für Display und Trackpad sowie einem starken OLED.

Lenovo Yoga 9n 2-in-1 convertible laptop in Cosmic Blue with its Yoga Pen stylus beside the 16-inch OLED display.
Bild: ギズモード・ジャパン

Das Lenovo Yoga 9n 2-in-1 gehört zu den ersten Notebooks mit Nvidias Arm-basiertem RTX Spark N1X. Das schnellste Gerät mit diesem Chip ist es nicht, doch sein Alleinstellungsmerkmal ist ein Stift, der sowohl auf dem Display als auch auf dem Trackpad funktioniert.

Preis und Ausstattung

Das Basismodell mit der kleineren N1X-Variante (18 CPU-Kerne, 5.120 CUDA-Kerne) kostet ab 3.000 US-Dollar. Das Testgerät war die Topversion mit 20 CPU-Kernen, 6.144 CUDA-Kernen, 64 GB Unified Memory und 1 TB Speicher für 4.000 Dollar. Preis und Marktstart in Japan hat Lenovo noch nicht genannt.

Highlight ist das 16-Zoll-OLED: Es unterstützt Dolby Vision, erreicht in HDR 1.100 Nits und arbeitet mit variabler Bildrate von 30 bis 120 Hz. Die Auflösung endet bei 2.880 x 1.800 Pixeln; anders als beim Surface Laptop Ultra oder dem ASUS ProArt P16 gibt es kein 4K. Sechs Lautsprecher sitzen im mittigen Scharnier und bleiben im Notebook-, Flach- und Zeltmodus unverdeckt. Die 9,2-Megapixel-Webcam wirkt weich, Windows Hello per Gesicht fehlt, und der Ziffernblock macht die Tastatur eng.

Der Stift

Der Yoga Pen der zweiten Generation fühlt sich ähnlich an wie der Apple Pencil Pro, mit Neigungserkennung und 8.192 Druckstufen. Auf dem Trackpad dient er als kleines Zeichentablett mit Hover-Erkennung und nahezu 1:1-Zuordnung zum Bildschirm. Der Wechsel zwischen den Zielen dauert etwa eine Sekunde. Aufbewahrung ist die Schwäche: Der Stift steckt in einer magnetischen Gummihalterung auf der Deckelrückseite, Ersatz kostet über 60 Dollar.

Leistung

In Cinebench 2026 lag das Yoga 9n rund 21 Prozent vor dem Lenovo Pro 9i 16 G11 mit Core Ultra 9 386H, aber etwa 19 Prozent hinter einem MacBook Pro mit M5 Max. Das ASUS Zenbook A16 mit Snapdragon X2 Elite Extreme rendert in Blender rund 20 Sekunden schneller und kostet weniger als die Hälfte.

Mit maximal 70 Watt TDP gegenüber 110 Watt beim Surface Laptop Ultra verliert das Yoga bei der Grafik: etwa 13 Prozent in 3DMark Speed Way, 19 Prozent in Port Royal. Cyberpunk 2077 lief mit hohen Details auf rund 44 fps, das Surface schaffte über 52 fps. Mehr GPU-Speicher (48 statt 32 GB) brachte kaum etwas.

Dafür arbeiten die Lüfter leise, und die Leistung bleibt im Akkubetrieb erhalten. Im Test hielt der Akku gut acht Stunden bei leichter Last, 6 bis 7 Stunden bei höherer Last und etwa drei Stunden beim Spielen. Das 14-Zoll-MacBook Pro mit M5 Max startet bei 4.100 Dollar, ein vergleichbares Surface Laptop Ultra kostet 4.300 Dollar – der Preis des Yoga ist also nicht überzogen.

Schlagwörter:lenovoyoga 9nrtx sparknvidia n1x2-in-1laptop review

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