Hypersonica sammelt 100 Millionen Euro für Hyperschallwaffen ein
Das britisch-deutsche Rüstungsunternehmen Hypersonica schließt eine Series B über 100 Millionen Euro ab. Lightspeed und General Catalyst führen die Runde an.
Hypersonica, ein britisch-deutsches Verteidigungsunternehmen, hat in einer Series-B-Finanzierung 100 Millionen Euro eingesammelt. Das Geld soll in souveräne Hyperschall-Systeme für Angriffe auf weit entfernte Ziele („Deep Strike“) für Europa und seine Verbündeten fließen.
Die Runde wurde gemeinsam von Lightspeed und General Catalyst angeführt. Bestehende Geldgeber wie Plural und 201 Ventures beteiligten sich erneut.
Souveränität als Verkaufsargument
Hypersonica will Fähigkeiten für präzise Schläge auf große Distanz in Europa und im Kreis der Verbündeten entwickeln, statt sie aus Drittstaaten zu beziehen. Hyperschallsysteme, die schneller als Mach 5 fliegen, gelten bei Verteidigungsplanern als Schlüsseltechnologie. Das Unternehmen setzt darauf, europäischen Regierungen eine eigene Option zu bieten.
In der Mitteilung heißt es, Hypersonica definiere neu, wie moderne Verteidigungsfähigkeit entsteht. Zu technischen Daten, Kunden, Testplänen oder zur Bewertung des Unternehmens liegen keine Angaben vor.
Warum das wichtig ist
Die Höhe der Runde und die Beteiligung zweier namhafter Risikokapitalgeber zeigen, wie stark privates Kapital in europäische Verteidigungstechnologie fließt. Investoren, die lange auf Software und Konsumprodukte setzten, unterstützen zunehmend hardwarelastige Firmen mit Bezug zu nationaler Sicherheit und industrieller Souveränität.
Für Europa passt der Deal zu dem Bestreben, die Abhängigkeit von außereuropäischen Lieferanten bei modernen Waffensystemen zu verringern und Entwicklungszyklen zu beschleunigen, die bislang langsam und von großen Rüstungskonzernen geprägt sind.
Ob Hypersonica das frische Kapital rasch in einsatzfähige Systeme umsetzen kann, wird zeigen, ob junge Unternehmen in einem der technisch anspruchsvollsten Bereiche der Rüstungsbranche mithalten können.
Apps, die sich lohnen
Tippe die richtigen Felder, addiere, triff das Ziel. Leicht zu lernen, schwer zu meistern. Kostenlos, für jedes Alter.
Sprich mit einem KI-Gesprächspartner; jeder Satz kommt korrigiert und in deiner Sprache erklärt zurück. 9 Sprachen, A1 bis C2.
EDIFACT- und X12-Nachrichten öffnen, jedes Segment verständlich erklärt, in JSON/XML umwandeln, als PDF und Excel exportieren. Läuft lokal, kein Upload.
Mehr von diesem Tag
Alle anzeigen →
GMO-Chef Kumagai zahlt nach Desktop-Cloud-Hack kein Lösegeld

M.Video plant unternehmensweite KI-Plattform auf Chatbot-Basis

Yandex Pay nach Störung wieder im Normalbetrieb

Russland: Neubauten sollen Platz für drei unabhängige Provider bieten
Mehr aus: Start-ups
Alle anzeigen →
Cohere startet Serie E mit Ziel von bis zu 7 Mrd. kanadischen Dollar
