Hex sammelt 100 Mio. Dollar ein und baut Analyse-Tool für KI-Agenten neu
Hex Technologies stellt mit Hex 4.0 ein komplett neu gebautes Produkt für KI-Agenten vor und erhält 100 Millionen Dollar bei 1,2 Milliarden Dollar Bewertung.

Der Datenanalyse-Anbieter Hex Technologies hat am 27. Oktober (Ortszeit USA) Hex 4.0 vorgestellt, eine vollständige Neuentwicklung seines Produkts. Zugleich sammelte das Unternehmen in einer von Peak XV und 137 Ventures angeführten Runde 100 Millionen Dollar ein. Die Bewertung liegt bei 1,2 Milliarden Dollar. Beteiligt waren außerdem Amplify, Avra, a16z, Next Legacy, Redpoint, Sequoia und Zero Prime. Mit dem Geld will Hex das Team vergrößern und den Vertrieb ausbauen.
Hex richtet sich an Datenteams und Beschäftigte in Unternehmen, die Daten auswerten und Ergebnisse teilen wollen. Python, SQL und No-Code lassen sich in einem Notebook kombinieren, die Resultate können als „Data App“ veröffentlicht werden, die jeder bedienen kann. Fragen in natürlicher Sprache beantwortet ein KI-Agent mit einer fertigen Analyse; gestellt werden können sie auch aus Slack, Claude, Cursor und Codex. Laut Unternehmen nutzen weltweit mehr als 2.500 Kunden den Dienst, darunter Beschäftigte von Notion, Ramp und Lovable.
Warum der Neubau
KI-Funktionen nachträglich in ein bestehendes Produkt einzubauen, stieß demnach an Grenzen. Das seit der Gründung 2019 gewachsene Produkt brauchte Hunderte Werkzeuge, um einem Agenten den Umgang beizubringen, war für externe Agenten nur über MCP erreichbar, und seine Rechenarchitektur passte schlecht zu Agenten, die schnell viele Versuche starten.
Auch bei Kunden zeigte sich ein Problem: Beschäftigte bauten in Tools wie Cursor oder Claude eigene Dashboards und Berichte und verteilten sie als HTML-Dateien, ohne Rechteverwaltung und Herkunftsnachweis.
Was Hex 4.0 ändert
Hex 4.0 geht davon aus, dass jede Analyse Code ist. Ziel ist es, Analysen von überall in eine vertrauenswürdige Form zu bringen, bei der Kontext und Berechtigungen greifen. Datenteams können semantische Modelle definieren, verlässliche Daten festlegen und Hinweise für die KI hinterlegen, die den Antworten als Grundlage dienen. Wer in Cursor oder Claude Code analysiert, kann Ergebnisse über das Kommandozeilen-Tool von Hex dorthin veröffentlichen.
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