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KI·1 Min. Lesezeit

Goldman Sachs beschränkt KI-Coding-Tools auf Ingenieure

Goldman Sachs erlaubt manche KI-Coding-Tools nur noch Ingenieuren, nachdem Händler damit Marktbewegungen modelliert und Grafiken erstellt hatten.

Trading floor screens showing market data at a large investment bank.
Bild: techinasia.com

Goldman Sachs schränkt den Zugang zu einigen KI-Coding-Tools ein: Sie stehen künftig nur noch den Ingenieuren der Bank zur Verfügung. Zuvor war aufgefallen, dass einzelne Händler solche Werkzeuge für ihre eigene Arbeit genutzt hatten.

Laut dem Bericht setzten diese Händler KI-Programmierassistenten ein, um Marktbewegungen zu modellieren und grafische Inhalte zu erstellen. Beides gehört nicht zur klassischen Softwareentwicklung. Die Tools haben sich also offenbar weit über die Technikteams hinaus verbreitet, für die sie gedacht waren.

Warum das wichtig ist

KI-Coding-Tools erzeugen aus einfachen Anweisungen lauffähigen Code, auch für Menschen mit geringer Programmiererfahrung. Im Handel kann das bedeuten, dass Mitarbeiter eigene Analyseskripte oder Visualisierungen bauen, ohne die Entwicklungsabteilung einzubinden. Für eine streng regulierte Bank wirft das Fragen zur Kontrolle auf, denn Code außerhalb der üblichen Entwicklungsprozesse durchläuft möglicherweise nicht die vorgesehenen Prüfungen.

Die Beschränkung zeigt, wie Großbanken versuchen, die schnelle Einführung generativer KI mit internen Kontrollen zu vereinbaren. Wer die Tools auf Ingenieure begrenzt, hält sie in Teams, die nach etablierten Entwicklungs- und Risikostandards arbeiten.

Welche Tools genau betroffen sind und wie die Regel durchgesetzt wird, geht aus dem vorliegenden Material nicht hervor.

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