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Fedora Linux 45 erschienen: GNOME 51, Kernel 7.2 und RPM 6.1

Fedora Linux 45 bringt GNOME 51, KDE Plasma 6.8 und Linux 7.2. RPM prüft Signaturen nun standardmäßig, atomare Editionen erhalten einen webbasierten Installer.

Fedora Linux 45 desktop with the GNOME 51 environment on a laptop screen.
Bild: Хабр

Anfang November 2026 ist Fedora Linux 45 erschienen. Die Installationsabbilder stehen zum Download bereit. Die neue Version enthält GNOME 51 oder KDE Plasma 6.8, den Linux-Kernel 7.2, GCC 16.2, LLVM 23, Go 1.27, Python 3.15, OpenSSL 4.0 und Podman 6.

Der Vorgänger Fedora Linux 44 war im April 2026 veröffentlicht worden, das Projekt bleibt damit bei seinem Rhythmus von etwa einem halben Jahr.

Sicherheit und Paketverwaltung

RPM prüft künftig standardmäßig die digitale Signatur von Paketen. Wer ein unsigniertes Paket oder eines mit fehlerhafter Signatur installieren will, erhält eine Fehlermeldung, sofern rpm nicht ausdrücklich mit dem Schalter „-nosignature“ gestartet wird. Bisher kontrollierte RPM selbst nur die Integrität anhand von Hashes, die Echtheit prüften YUM und DNF.

RPM selbst wechselt auf Version 6.1. Sie führt eine neue Syntax für Makro-Modifikatoren ein, nutzt wieder standardmäßig NSS zur Suche nach Benutzern und Gruppen, behebt ein Problem, bei dem während Transaktionen alle Anfragen an die rpmdb blockierten, und kann Dateien mit PKCS11-Tokens signieren. Ein neues Makro „%openpgpverify“ erlaubt es, statt GnuPG das in Rust geschriebene Sequoia zur Verifikation zu verwenden.

Konfigurationsdateien von Repositories, die mit dem Repository installiert werden, liegen nun in /usr/share/dnf5/repos.d statt in /etc/yum.repos.d, PGP-Schlüssel in /usr/share/pki/rpm-gpg. So lassen sich Standardeinstellungen leichter von nutzerseitigen Änderungen trennen.

Desktop und Installer

GNOME 51 optimiert die Darstellung für flüssigere Ausgabe und weniger Ruckler bei Animationen und hoher Last. Hinzu kommen automatischer Wechsel zwischen Quer- und Hochformat bei Geräten mit Beschleunigungssensor, Smartcard-Weiterleitung bei Remote-Desktop-Sitzungen, Anmeldung über Unternehmens-Webdienste am Login-Bildschirm und SVG-Vektorcursor.

Die atomaren Editionen wie Silverblue und Kinoite ersetzen den GTK-basierten Anaconda-Installer durch Anaconda WebUI, der bereits in Fedora Workstation läuft. Er unterstützt Fernsteuerung: Das Zielsystem wird mit der Option „inst.webui.remote“ gestartet, die Installation lässt sich dann per Browser auf einem anderen Rechner steuern, mit PIN-Authentifizierung und verschlüsseltem Datenverkehr.

Die Desktop-Editionen setzen statt gnome-keyring und kwallet auf oo7, einen in Rust geschriebenen Secret-Service-Provider. Der Kernel-Konsolentreiber fbcon wird durch das im Userspace laufende kmscon ersetzt, das KMS nutzt und Schriften sowie Unicode besser darstellt. Betreuer atomarer Editionen können zudem ausgewählte geprüfte Apps aus Flathub statt aus Fedoras eigenen Flatpaks zulassen.

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Schlagwörter:fedoralinuxgnomerpmkde plasmaopen source

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