Bijnis wird zu Zorit und sammelt 27 Crore Rupien ein
Das Startup Bijnis aus Delhi firmiert jetzt als Zorit und erhält 27 Crore Rupien unter Führung von Sparrow Capital für seinen B2B-Quick-Commerce.

Das B2B-Ecommerce-Startup Bijnis aus Delhi tritt künftig als Zorit auf und hat 27 Crore Rupien (₹27 Cr) eingesammelt. Angeführt wurde die Runde von Sparrow Capital. Das Unternehmen setzt damit verstärkt auf ein lagergestütztes Quick-Commerce-Modell, das Händler aus der Nachbarschaft über lokale Dark Stores beliefert.
Beteiligt waren laut Pressemitteilung die Bestandsinvestoren Info Edge und WaterBridge Ventures sowie Better Capital und Angel-Investoren, darunter Shaadi.com-Gründer Anupam Mittal, die Gründer von Shiprocket, Xpressbees-Chef Mohit Sardana und Sarthak Misra von SoftBank. Das Kapital soll in die Quick-Commerce-Infrastruktur, ein breiteres Sortiment und eine engere Bindung der Händler fließen.
Vom Marktplatz zum Dark Store
Gegründet wurde das Unternehmen 2015 von Siddharth Vij, Chaitanya Rathi, Siddharth Rastogi und Sachin Chauhan, zunächst als digitaler Marktplatz zwischen Herstellern und Händlern. Ende 2024 folgte der Wechsel zum lagergestützten Modell. Als Bijnis hatte das Startup über 43 Millionen US-Dollar eingesammelt, darunter eine Runde über 30 Millionen Dollar, geriet aber bis 2023 in schwere operative und finanzielle Schwierigkeiten. Info Edge schrieb 2023 sein gesamtes Investment von 76,6 Crore Rupien ab und verwies auf anhaltenden Mittelverbrauch, knappe Liquidität gegenüber möglichen Rückkaufverpflichtungen und unsichere Finanzierungsaussichten.
Händler können nun aus lokalen Dark Stores bestellen, die Lieferung dauert teils nur 60 Minuten. Das frühere Online-Modell brauchte sieben bis acht Tage, lokale Großhändler liefern üblicherweise binnen 24 bis 48 Stunden.
Angaben des Unternehmens
Zorit betreibt nach eigenen Angaben 12 Dark Stores in 12 Städten und erreicht einen annualisierten Umsatz von 120 Crore Rupien. Fast die Hälfte der Standorte erreiche die Gewinnschwelle, inklusive der Kosten für den Abverkauf nicht verkaufter Ware. Die monatliche Bestellhäufigkeit sei gegenüber dem alten Modell um das Fünffache gestiegen, die Bindung über den sechsten Monat hinaus habe sich vervierfacht.
CEO und Mitgründer Siddharth Vij sagte, rund 60 Prozent der Händler hätten zuvor noch nie eine Online-B2B-Plattform genutzt. Kitty Agarwal von Info Edge Ventures erklärte, aus dem herstellerorientierten Ansatz sei eine Quick-Commerce-Schicht für kleine Händler geworden, die zugleich die Nachfrage bei Herstellern vertiefe.
Die Zahlen stammen vom Unternehmen und sind nicht unabhängig überprüft.
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