Apple: Marge bei Speicher-Upgrades sinkt von 1.200 auf 200 %
Aufpreise für größere Speichervarianten waren lange eine der lukrativsten Einnahmequellen von Apple. Die Marge daran ist nun von 1.200 auf 200 Prozent gefallen.

Apples Marge bei Speicher-Upgrades für Smartphones ist deutlich geschrumpft. Nach den vorliegenden Zahlen liegt sie nur noch bei rund 200 Prozent, zuvor waren es etwa 1.200 Prozent.
Jahrelang gehörten die Aufpreise für Varianten mit mehr Speicherplatz zu den profitabelsten Einnahmequellen des Konzerns aus Cupertino. Wer mehr Platz wollte als das Basismodell bot, zahlte einen Aufschlag, der die tatsächlichen Kosten des zusätzlichen Speichers weit überstieg. Damit trugen diese Upgrades erheblich zum Gewinn pro Gerät bei.
Was die Zahlen bedeuten
Eine Marge von 1.200 Prozent heißt, dass der Aufpreis ein Vielfaches der Kosten des Zusatzspeichers betrug. Mit 200 Prozent bleibt der Aufschlag beträchtlich, der Puffer ist aber erheblich kleiner. Der Rückgang zeigt, dass eine langjährige Säule der Smartphone-Profitabilität von Apple an Kraft verliert.
Warum das wichtig ist
Für Kunden verdeutlichen die Zahlen, wie groß die Lücke zwischen Aufpreis und Kosten bislang war. Für Apple ist die Speicherstaffel ein Weg, den durchschnittlichen Verkaufspreis zu erhöhen, ohne das Design des Geräts zu ändern. Eine sinkende Marge wiegt daher schwerer, als die Prozentwerte allein vermuten lassen.
Warum die Marge gefallen ist und ob Apple seine Preisgestaltung ändern will, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.
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