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Wirtschaft·1 Min. Lesezeit

Google bietet in Frankreich freiwillige Abgänge an – KI-Ausgaben steigen

Google hat sein Programm für freiwillige Abgänge auf mehrere Länder ausgeweitet, darunter Frankreich und Deutschland – parallel zu massiven Investitionen in KI.

Google office building exterior with the company logo, symbolizing workforce changes amid AI investment.
Bild: L'Usine Digitale

Google hat sein Programm für freiwillige Abgänge auf mehrere Länder ausgeweitet. Das Unternehmen bestätigte, dass es seit Juni 2026 einem Teil der Beschäftigten in Frankreich, Deutschland, der Schweiz, Kanada und Japan Abgänge gegen eine Abfindung anbietet.

Das Programm beruht auf Freiwilligkeit: Betroffenen wird ein Paket für das Ausscheiden angeboten, es handelt sich nicht um Kündigungen. Wie viele Mitarbeitende angesprochen wurden und wie hoch die Abfindungen ausfallen, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.

Hintergrund: gewaltige KI-Investitionen

Der Schritt fällt in eine Phase, in der Google wie andere Tech-Konzerne enorme Summen in künstliche Intelligenz steckt. Solche Ausgaben erhöhen den Druck auf die Kostenstruktur in anderen Bereichen. Freiwillige Abgangsangebote sind ein Weg, den Personalbestand anzupassen, ohne förmliche Entlassungswellen auszulösen.

Für Beschäftigte in den betroffenen Ländern zeigt das Angebot, dass selbst hochprofitable Technologiekonzerne ihre Belegschaft zunehmend an KI-Prioritäten ausrichten. In Deutschland und Frankreich, wo Arbeitsrecht und Mitbestimmung Umstrukturierungen stark prägen, sind freiwillige Programme oft der bevorzugte Weg.

Was offen bleibt

Offen sind der Umfang des Programms, die betroffenen Teams und die Frage, ob weitere Länder hinzukommen. Bestätigt hat Google bislang nur die fünf Länder und den Beginn der Angebote im Juni 2026.

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