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Software·1 Min. Lesezeit

Apple prüft iCloud-Links künftig auf „Harmful Content“

Wer Fotos oder Dateien aus dem privaten iCloud-Konto über Apples Publikationsdienst teilt, muss ab sofort mit einer Prüfung auf schädliche Inhalte rechnen.

An iPhone showing an iCloud sharing link menu for photos and files.
Bild: Mac & i

Apple führt eine Prüfung von Inhalten ein, die Nutzer per iCloud-Link teilen. Wer Fotos oder Dateien aus seinem privaten iCloud-Konto über Apples Publikationsdienst an andere weitergibt, muss ab sofort damit rechnen, dass diese auf „Harmful Content“ kontrolliert werden.

Was sich für Nutzer ändert

Die Kontrolle betrifft den Moment, in dem Inhalte über einen geteilten Link für andere zugänglich werden. Nach den vorliegenden Informationen geht es um die Veröffentlichungsfunktion, nicht um Dateien, die schlicht im privaten iCloud-Konto liegen.

Für alle, die regelmäßig große Fotoalben oder Dokumente per Link verschicken, ist das Teilen damit nicht mehr nur ein technischer Vorgang. Inhalte, die Dritten zugänglich gemacht werden, unterliegen künftig einer Prüfung durch Apple.

Offene Fragen

Wie die Prüfung genau abläuft, welche Inhalte als schädlich gelten und was geschieht, wenn ein Link beanstandet wird, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor. Ebenso unklar ist, ob und wie Betroffene einer Entscheidung widersprechen können. Davon hängt ab, wie weit die Änderung in der Praxis reicht und wie Datenschützer sie bewerten.

Wer iCloud-Links weitergibt, sollte berücksichtigen, dass veröffentlichte Inhalte nun kontrolliert werden können, und die aktualisierten Bedingungen sowie die Support-Hinweise von Apple im Blick behalten.

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Schlagwörter:appleicloudcontent moderationprivacysharing

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