Xreal Aura erscheint Mitte November ab 1.099 US-Dollar
Google und Xreal starten die Vorbestellung der Xreal Aura. Die Android-XR-Brille mit Prozessor-Puck kostet zum Start zunächst 1.099 US-Dollar.

Die Xreal Aura, eine gemeinsam von Xreal und Google entwickelte Android-XR-Brille, kommt Mitte November auf den Markt. Vorbestellungen sind ab heute möglich. Die Display-Brille wird mit einem Prozessor-Puck verbunden und bietet VR-ähnliche Erlebnisse in deutlich leichterer Form als ein klassisches Headset.
Zuvor war ein Preis von 1.279 US-Dollar angekündigt. Für frühe Bestellungen kostet die Variante mit 256 GB Speicher und 12 GB RAM nun 1.099 US-Dollar. Das Modell mit 512 GB und 16 GB kostet 1.299 US-Dollar statt bisher 1.500 US-Dollar. Die Preise gelten bis Ende des Jahres.
Das kann die Aura
Die Aura läuft mit Android XR und führt jede Android-App aus, wahlweise in 2D oder in 3D-Modi mit VR-Charakter. Auch die Apps der teureren Samsung Galaxy XR aus dem vergangenen Jahr lassen sich nutzen. Handtracking ist an Bord, zudem lassen sich Tastaturen und Gamecontroller koppeln.
Wie die kommende Meta VR Glasses kann die Aura an ein Smartphone, einen Laptop oder jedes Gerät mit USB-C-Videoausgang angeschlossen werden. Das Bild erscheint dann als schwebender Bildschirm im Aura-Desktop oder nur auf der Brille, getrennt vom Puck.
Die microOLED-Displays mit 70 Grad Sichtfeld schweben über transparenten Gläsern mit unterschiedlich stark einstellbarer elektrochromer Abdunklung. Dadurch eignet sich die Brille eher für den Einsatz im Freien als ein VR-Headset, auch wenn sie keine eigenständige AR-Brille ist.
Ersatz für den Laptop?
Xreal-Gründer und CEO Chi Xu arbeitet seit Jahren an AR-Brillen. „Wir glauben, dass dies letztlich ein Tablet- oder Laptop-Ersatz sein kann“, sagte er über kabelgebundene Geräte wie die Aura, die sich von drahtlosen Smart Glasses von Meta, Google und anderen unterscheiden. Von Gemini mit Zugriff auf Kamera und Display erwartet er neue Ideen und nannte die Aura einen möglichen „Wendepunkt“ für leichte, KI-integrierte Hardware.
Für den mobilen Einsatz gibt es eine faltbare Tastatur, und der Prozessor-Puck dient zugleich als Trackpad. Auch AR- und KI-Erlebnisse im Freien mit Gemini sind denkbar, ähnlich wie bei den Snap Specs, die später in diesem Jahr erscheinen sollen.
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