Stoa erhält Investment von 212 für KI-Hardware-Plattform
Das in San Francisco ansässige Startup Stoa handelt und bewertet GPUs und andere KI-Hardware. Nun hat 212 in das Unternehmen investiert, die Summe bleibt offen.

Stoa, eine Plattform für Handel und Preisbildung bei KI-Hardware, hat ein Investment des Risikokapitalgebers 212 bekanntgegeben. Zu den finanziellen Details der Runde macht das Unternehmen bislang keine Angaben.
Mit dem Geld will Stoa seine Produkte weiterentwickeln, die Engineering- und Datenteams vergrößern, das Netzwerk aus Käufern und Lieferanten ausbauen und international stärker Fuß fassen.
Spotmarkt und Preisindex für GPUs
Stoa wurde 2026 von Berat Çelik, Eren Berke Sağlam und Kaan Yiğit gegründet, hat seinen Sitz in San Francisco und war Teil des Sommerprogramms 2026 von Y Combinator. Der Fokus liegt auf physischer KI-Hardware, vor allem GPUs. Die Plattform besteht aus zwei Produkten: Stoa Markets und Stoa Intelligence.
Stoa Markets bringt Unternehmen, die Hardware kaufen wollen, mit geprüften Lieferanten zusammen. Die Plattform koordiniert den Ablauf vom Einholen konkurrierender Angebote bis zum Abschluss und bindet Prüfung, Versand, Versicherung und Finanzierung über Partner ein.
Stoa Intelligence liefert Preisindizes und Bewertungsdaten, damit Firmen den Marktwert ihrer Hardware verfolgen können. Geräte werden nach Modell, Konfiguration, Zustand und Alter bewertet. Laut Stoa stammen die Preisdaten aus Transaktionen, die auf der Plattform selbst abgewickelt werden.
Preisrisiken bei Hardware steuern
CEO Berat Çelik will eine Börseninfrastruktur für physische KI-Hardware aufbauen, beginnend mit GPUs. Seiner Einschätzung nach können sich die Preise physischer GPUs anders entwickeln als die Mietpreise für Rechenkapazität. Das schaffe ein eigenes Preisrisiko für Eigentümer und für Institutionen, die diese Anlagen finanzieren.
Für 2027 plant Stoa Infrastruktur für Finanzprodukte, die an den Wert von GPU-Hardware gekoppelt sind, und will Marktplatz und Preislösungen um Instrumente zur Steuerung des Preisrisikos erweitern. CTO Kaan Yiğit betont, dass Verifizierung, Angebotseinholung, Zahlung und Transaktionsprotokoll in einem System zusammenlaufen und der Preisindex aus diesen Daten gespeist wird.
Kıvanç Aydın, Regional Fund Partner bei 212, verweist darauf, dass GPUs mit wachsenden KI-Investitionen mehr Gewicht in den Bilanzen erhalten, der Handel aber zersplittert und die Preisbildung intransparent bleibe. Stoas Ziel, aus Marktplatztransaktionen Referenzpreise abzuleiten und langfristig Finanzierung und Preisrisikomanagement zu ermöglichen, habe die Entscheidung beeinflusst.
Apps, die sich lohnen
Tippe die richtigen Felder, addiere, triff das Ziel. Leicht zu lernen, schwer zu meistern. Kostenlos, für jedes Alter.
Sprich mit einem KI-Gesprächspartner; jeder Satz kommt korrigiert und in deiner Sprache erklärt zurück. 9 Sprachen, A1 bis C2.
EDIFACT- und X12-Nachrichten öffnen, jedes Segment verständlich erklärt, in JSON/XML umwandeln, als PDF und Excel exportieren. Läuft lokal, kein Upload.
Wähle, für wen es ist, den Anlass und die Persönlichkeit. Die Suchmaschine liest Produktbeschreibungen lokaler Shops und sortiert, was passt. Kostenlos, ohne Anmeldung.
Mehr von diesem Tag
Alle anzeigen →
Regenephro sammelt 1,7 Mrd. Yen per J-KISS für iPS-Nierentherapie

Russland: Neue Laptops 30–35 % teurer, Absatz sinkt um 19 %

Revel schließt Deal über 120 Mio. Euro unter Führung von Openbank

