Sony nimmt PSVR 2 aus dem Handel: Ende von VR auf der PS5?
Sony zieht die PSVR 2 schrittweise aus den Geschäften zurück. Damit zeichnet sich nach Jahren schwacher Nachfrage das Ende von Virtual Reality auf der PS5 ab.

Sony hat begonnen, das Headset PlayStation VR2 aus den Geschäften zu nehmen. Damit zeichnet sich das praktische Ende von Virtual Reality auf der PlayStation 5 ab.
Das Unternehmen hatte VR einst als nächsten großen Schritt der Unterhaltung im Wohnzimmer angekündigt. Die erste PlayStation VR wurde jedoch nie zu der versprochenen Revolution, und auch die zweite Generation konnte daran nichts ändern. Der Rückzug aus den Regalen legt nahe, dass Sony für das Produkt in seiner jetzigen Form keine Zukunft mehr sieht.
Was der Rückzug bedeutet
Für Besitzer stellt sich vor allem die Frage, wie es mit der vorhandenen Hardware weitergeht. Zu Software-Support, neuen Spielen oder Reparaturen liegen bislang keine Angaben vor, diese Punkte bleiben offen. Wer noch einen Kauf erwägt, sollte bedenken, dass die verbleibenden Bestände im Handel bald knapp werden könnten.
Für die Branche ist der Schritt ein deutliches Signal. PSVR 2 sollte Konsolen-VR auf der PS5 auf ein neues Niveau heben, erreichte aber kein Massenpublikum, das eine dauerhafte Präsenz im Handel rechtfertigt. Entwickler, die auf VR-Titel für die Plattform gesetzt haben, müssen ihre Pläne womöglich überdenken.
Wie es weitergeht
Einen Nachfolger oder eine neue VR-Strategie hat Sony nach den vorliegenden Informationen nicht skizziert. Ob das Unternehmen in einer späteren Konsolengeneration zu Virtual Reality zurückkehrt, ist unklar. Vorerst deutet der Rückzug aus den Läden darauf hin, dass sich PlayStation wieder stärker auf klassisches Gaming konzentriert und VR zur Nische wird, die Sony nicht mehr aktiv vertreibt.
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