Renault 5: Facelift soll Reichweite und Innenraum verbessern
Renault bereitet für den 2024 gestarteten Elektro-Kleinwagen R5 ein Facelift vor. Mehr Reichweite und ein modernerer Innenraum stehen im Fokus, das Design bleibt.

Renault arbeitet an einem Facelift für den elektrischen Renault 5, der erst seit knapp zwei Jahren auf dem Markt ist. Konzernchef François Provost hat deutliche Änderungen angekündigt.
In einem Interview mit Auto Express sagte Provost, dank einer auf unter zwei Jahre verkürzten Entwicklungszeit werde man beim R5 „bald bedeutende Veränderungen“ sehen. Dieses Vorgehen kam erstmals beim Twingo zum Einsatz und erlaubt der Marke, schneller auf einen härter werdenden Wettbewerb zu reagieren.
Reichweite im Mittelpunkt
Schon Ende des Sommers legte der R5 durch kleine aerodynamische Optimierungen leicht an Reichweite zu. Die überarbeitete Version soll weitergehen: Neue technische Komponenten sollen den Verbrauch senken, denkbar sind überarbeitete Elektromotoren und womöglich neue Batterien.
Das ist nötig. Mit 430 km liegt der R5 hinter neueren Rivalen zurück. Die jüngsten Kleinwagen des Volkswagen-Konzerns, der Volkswagen ID. Polo, der Cupra Raval und der Skoda Epiq, schaffen mehr als 450 km pro Ladung. Die Gleichstrom-Schnellladung ist mit 105 kW angegeben, von 10 auf 80 Prozent geht es in unter 25 Minuten. Auch Hyundai Ioniq 3 und Kia EV2 versprechen mehr Reichweite.
Frischerer Innenraum, gleiches Aussehen
Im Innenraum überzeugt das Infotainment auf Basis von Android Automotive weiterhin, wirkt aber zunehmend in die Jahre gekommen. Der 10-Zoll-Bildschirm fällt gegenüber den Panoramadisplays der Konkurrenz klein aus, ein Update ist daher wahrscheinlich.
Beim Design bleiben die Änderungen dezent. Der R5 soll seine markante Optik behalten, die ihn so erfolgreich gemacht hat. Neue Varianten sind nicht zu erwarten: Die Baureihe bleibt bei den klassischen Versionen plus dem sportlichen Alpine A290. Speziellere Ableger bleiben dem Renault 4 und dem Twingo vorbehalten.
Einen Termin für das überarbeitete Modell nennt Renault nicht, doch Provosts Aussagen deuten darauf hin, dass es nicht lange dauern dürfte.
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