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Software·1 Min. Lesezeit

Nextcloud und Ionos starten Open-Source-Bildungsplattform

Sechs Bundesländer setzen im Schulalltag auf eine Open-Source-Plattform von Nextcloud und Ionos. Microsoft und Google sollen dadurch weniger selbstverständlich werden.

Students using laptops in a German classroom with an open-source learning platform on screen.
Bild: iX Magazin

Nextcloud und Ionos haben eine Bildungsplattform für Schulen gestartet, auf die sechs Bundesländer setzen. Das Ziel: Microsoft und Google sollen im Schulalltag künftig weniger selbstverständlich sein.

Eine Open-Source-Alternative

Die Plattform basiert auf Open-Source-Software. Für Schulen und Bildungsverwaltungen ist das das zentrale Argument: Der Quellcode ist offen, und das Angebot soll eine europäische Alternative zu den Cloud- und Office-Lösungen der beiden US-Konzerne bieten, die vielerorts den Unterricht prägen.

Gewicht bekommt das Vorhaben dadurch, dass gleich sechs Länder mitziehen. Schulsoftware wird in Deutschland meist länderweise entschieden, ein gemeinsamer Ansatz mehrerer Regionen ist deshalb ein bemerkenswertes Signal.

Warum das wichtig ist

Für Lehrkräfte, Schülerinnen, Schüler und Eltern bestimmt die Plattform den Alltag: Dateiaustausch, Zusammenarbeit und Kommunikation. Für die Politik geht es zugleich um die Abhängigkeit von wenigen Anbietern und um die Kontrolle über Schuldaten.

Welche Funktionen zum Start verfügbar sind, wie schnell Schulen in den sechs Ländern angebunden werden und was der Rollout kostet, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor. Davon wird abhängen, ob das Projekt den Komfort erreicht, den viele Schulen von Microsoft und Google gewohnt sind.

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Schlagwörter:nextcloudionosopen sourceeducationschoolsdigital sovereignty

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