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Start-ups·2 Min. Lesezeit

FASTER baut von SiC-Lademodulen auf Energiemanagement aus

Das koreanische Startup FASTER fertigt Leistungsmodule für E-Auto-Ladegeräte auf Basis heimischen Siliziumkarbids und will in Speicher und Energiemanagement wachsen.

Electric vehicle charging station with a power module for silicon carbide based power conversion.
Bild: 스타트업 생태계의 모든 것 \'플래텀(Platum)\'

Das koreanische Startup FASTER, in Korea als 페스터 bekannt, will sich von Komponenten für die E-Auto-Ladeinfrastruktur zu Energiemanagement-Lösungen entwickeln. Das Unternehmen setzt auf im Inland produziertes Siliziumkarbid (SiC) und wurde in Folge 1429 von Startup Morning Coffee vorgestellt.

Zu den Hauptprodukten zählen ein Leistungsmodul fürs Laden, ein Kommunikationsmodul zwischen Fahrzeug und Ladegerät sowie ein Display-System für Ladegeräte. Das Leistungsmodul wandelt Strom in die Form um, die zum Laden nötig ist. FASTER hebt die Nutzung von heimischem SiC und die Integration eines EMV-Filters im Modul hervor.

Herstellerangaben, nicht unabhängig geprüft

Laut Unternehmensunterlagen liegt der Wandlungswirkungsgrad bei 97,2 Prozent; zudem wurde der KTC-Test zur elektromagnetischen Verträglichkeit nach Class B bestanden. Diese Zahlen stammen vom Unternehmen. Die Original-Prüfberichte und Messbedingungen wurden nicht eingesehen, der Wirkungsgrad gilt daher nicht als in jedem Betriebszustand garantiert.

Das Kommunikationsmodul ist ein SECC-Produkt, das Informationen zwischen Fahrzeug und Ladegerät austauscht. FASTER nennt eine kompakte Bauform, Funktionen für die koreanische Ladeumgebung sowie Zertifizierungen und Fahrzeugtests. Solche Merkmale verhindern Fahrzeugbrände nicht von sich aus; die Sicherheit hängt vom Gesamtdesign des Ladegeräts und von Installation und Betrieb ab.

Geschäftsstand und Fahrplan

Das Unternehmen verweist auf Kooperationen mit heimischen Ladegeräteherstellern, den Einsatz in Ladeprojekten im Ausland und einen Produktionsstandort in Incheon, wo im Juni 2026 ein Werk entstanden sein soll. Die Zeitangaben zu den Auslandsprojekten widersprechen sich teils, daher wird kein Monat bestätigt. Beträge aus Absichtserklärungen sind nicht mit realisiertem Umsatz oder eingegangenen Zahlungen gleichzusetzen.

Die Roadmap führt von bidirektionalen Wandlermodulen zu Stacks aus mehreren Modulen, dann zu Energiemanagementsystemen und kombinierten Heimspeicher- und Ladediensten. Vorgesehen sind Modulvalidierung 2026, Integration von Stack und Energiemanagement 2027 und Heimsystem-Integration 2028. Die Umsatzprognose von rund 3,2 Milliarden Won für 2026 ist eine Jahresplanung und getrennt vom bisherigen Gesamtumsatz von 1 Milliarde Won zu sehen.

Entscheidend ist laut Einordnung, ob sich die Komponenten verlässlich in Kundensysteme einbinden und in Folgeaufträge überführen lassen. Zertifizierungsumfang je Produkt, Serienqualität und Integrationserfahrung gewinnen an Gewicht, je größer der Entwicklungs- und Prüfaufwand wird.

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Schlagwörter:fastersicev chargingpower moduleenergy managementkorea

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