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Mistral AI übernimmt SkipLabs: Fünfter Zukauf in diesem Jahr

Mistral AI kauft SkipLabs, ein Unternehmen aus Paris und London für schnellere, sicherere KI-Codegenerierung. Es ist bereits die fünfte Übernahme des Jahres.

Mistral AI logo beside a code editor window, illustrating the company's acquisition of SkipLabs for AI code generation.
Bild: Maddyness - Le média pour comprendre l'économie de demain

Mistral AI hat die Übernahme von SkipLabs angekündigt. Das Unternehmen entwickelt Technologien, mit denen KI-generierter Code schneller, zuverlässiger und sicherer werden soll. Für den französischen Anbieter generativer KI ist es der fünfte Zukauf seit Jahresbeginn.

SkipLabs wurde vor sechs Jahren gegründet und sitzt in Paris und London. Gründer Julien Verlaguet arbeitete zuvor knapp neun Jahre als Ingenieur bei Meta. Er und sein Team aus Ingenieuren und Wissenschaftlern wechseln nun in das Team von Guillaume Lample, Chief Scientist und Mitgründer von Mistral AI.

„Ich habe meine Karriere damit verbracht, Programmiersprachen und Typsysteme zu entwerfen, die Fehler vor dem Produktivbetrieb finden“, sagt Verlaguet. Alle bisherigen Werkzeuge seien davon ausgegangen, dass auf der anderen Seite ein Mensch sitzt, der die Fehlermeldung liest und entscheidet, was zu beheben ist. Mit KI sei der Autor keine Person mehr; deshalb könne man diese Werkzeuge neu erfinden. Bei Mistral lasse sich das bis in das Training der Modelle hinein weiterdenken.

Eine Reihe von Zukäufen

Zuvor übernahm Mistral im Februar den Cloud-Spezialisten Koyeb, im Mai Emmi AI (industrielle KI), im September die Werbefirma Pimento und im Oktober New Material, das Werkzeuge für die Nutzererfahrung von KI entwickelt. Mistral erweitert damit sein Spektrum über die reine Entwicklung großer Sprachmodelle hinaus.

Finanziell hat das Unternehmen Spielraum: Die jüngste Finanzierungsrunde im September brachte weitere 3 Milliarden Euro bei einer Bewertung von 21 Milliarden Euro. Angeführt wurde sie von Samsung, beteiligt waren ASML und Nvidia.

Das Modellrennen bleibt im Blick

Ursprünglich wollte Mistral mit OpenAI und Anthropic konkurrieren, inzwischen richtet sich das Unternehmen verstärkt an Großkunden, vor allem aus der Industrie. Partnerschaften bestehen unter anderem mit BMW, Airbus, CMA CGM und TotalEnergies.

Das heißt nicht, dass Mistral das Rennen um große Sprachmodelle aufgibt. Anfang Oktober stellte das Unternehmen Mistral Large 4 (ML4) vor, Spitzname „Le Chonk“. Laut Mistral ist es das beste Modell mit offenen Gewichten in Europa und den USA. Chinesische Labore liegen in mehreren Rankings weiter vorn, ML4 punktet aber bei Anwendungen in Cybersicherheit, Finanzwesen und industrieller Produktion.

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Schlagwörter:mistral aiskiplabsacquisitioncode generationfrench aimistral large 4

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