MacBook Pro mit OLED-Touchscreen: Apple startet wohl am 28. Oktober
Apple will am Mittwoch, 28. Oktober, offenbar 14- und 16-Zoll-MacBook-Pro-Modelle mit OLED-Touchscreen und Dynamic Island vorstellen.

Apple will am Mittwoch, dem 28. Oktober, neue MacBook-Pro-Modelle mit 14 und 16 Zoll und berührungsempfindlichem OLED-Display vorstellen. Das berichtet Bloombergs Mark Gurman. Gäste von Apples Veranstaltung „Pro and tell“ in Los Angeles, die um 10 Uhr Pacific Time beginnt, dürfen die Geräte voraussichtlich ausprobieren, nachdem sie per Pressemitteilung angekündigt wurden.
Das ist zu erwarten
Laut Gurman sehen die neuen Geräte den aktuellen Modellen ähnlich, sind aber leichter und haben statt der Notch eine Dynamic Island am oberen Bildschirmrand. Zuvor hatte er berichtet, dass die Laptops mit den bereits im März erschienenen Chips M5 Pro und M5 Max arbeiten.
Das teurere OLED-Panel dürfte sich im Preis niederschlagen. In den USA starten die aktuellen Mini-LED-Modelle mit M5 Pro und M5 Max bei 2.499 Dollar (14 Zoll) und 2.999 Dollar (16 Zoll). Die Einstiegspreise der neuen Modelle könnten um bis zu 500 Dollar höher liegen.
Touch-Bedienung unter macOS
Die Software soll macOS Golden Gate liefern, das eine „dynamische Oberfläche“ für Touch-Eingaben bieten soll. „Das System berücksichtigt frühere Interaktionen und zeigt Bedienelemente danach an, ob jemand das Display berührt oder das Trackpad benutzt hat“, erklärte Gurman. Tippt man auf eine Schaltfläche, kann zudem ein Menü rund um den Finger erscheinen. Dock und Menüleiste sind laut Bericht für Touch optimiert.
Apple will Touch demnach als zusätzliche Eingabemethode positionieren, die man nutzt, wenn sie sinnvoll ist – neben Tastatur und Trackpad, nicht als Ersatz.
Die bisherigen MacBook-Pro-Modelle mit Mini-LED-Display bleiben vorerst im Sortiment, sollen aber irgendwann auslaufen. Käufer müssten sich dann zwischen einem günstigeren Bestandsmodell und dem teureren Touchscreen-Redesign mit denselben Chips entscheiden.
Mehr von diesem Tag
Alle anzeigen →Strawberry startet erstes Produkt als europäische KI-Agenten-Alternative

Samsung Exynos 2700 schlägt Snapdragon im Test für Galaxy S27

Brotli-Decoder-Lücke trifft Node.js, Bun, Python und mehr


