M6 MacBook Pro 14 Zoll im Hands-on: Das Modell ohne Touch überzeugt
Das Einstiegsmodell des M6 MacBook Pro 14 Zoll kostet wie der M5-Vorgänger 1.999 US-Dollar und bringt schnelleren Chip, Wi-Fi 7 und 24 Stunden Akku.

Fazit: Das Basismodell des 14-Zoll-MacBook Pro mit M6 ist die vernünftigste Wahl in Apples neuer Reihe. Es bietet ein sinnvolles Update zum unveränderten Preis, während die OLED-Version mit Touch deutlich teurer ausfällt.
Was neu ist
Apple hat die Geräte am 28. Oktober 2026 vorgestellt. Das Einstiegsmodell M6 MacBook Pro 14 Zoll startet in Japan bei 339.800 Yen und in den USA bei 1.999 US-Dollar – so viel kostet auch das M5-Modell nach der Preiserhöhung dieses Jahres. Die Variante mit berührungsempfindlichem PROLED-XDR-Display beginnt bei 499.800 Yen beziehungsweise 2.899 US-Dollar.
Der M6 hat eine 12-Kern-CPU und eine 12-Kern-GPU; anders als beim iMac handelt es sich nicht um eine abgespeckte Version. Apple verspricht bis zu 30 Prozent mehr Grafikleistung. Dazu passt ein Wert: Im Metal-GPU-Test von Geekbench 6 erreichte der M6 Mac mini rund 24 Prozent mehr als das M5 MacBook Pro. Da dort aber Desktop und Notebook verglichen werden, bleiben Tests am echten Gerät nötig.
Gefertigt wird der Chip im 2-Nanometer-Verfahren, Apple nennt 24 Stunden Akkulaufzeit. Solche Angaben stammen meist aus Videostreaming bei geringer Helligkeit, für einen normalen Arbeitstag dürfte es dennoch reichen. Die Speicherbandbreite steigt auf 170 Gbps, der Höchstwert hängt von der Wahl zwischen 24 und 32 GB Unified Memory ab. Der Apple-eigene N1-Chip bringt Wi-Fi 7 und Bluetooth 6, bisher nur bei M5 Pro und M5 Max verfügbar.
Kompromisse
Das Design bleibt weitgehend gleich. Anschlüsse sind Thunderbolt 4, MagSafe, HDMI, SD-Kartenleser und 3,5-mm-Klinke; Thunderbolt 5 fehlt. Mit rund 1,59 kg ist das Gerät spürbar schwerer als das Touch-Modell mit etwa 1,36 kg, vor allem weil die OLED-Schicht keine Hintergrundbeleuchtung braucht.
Ein 16-Zoll-Modell mit M6 gibt es nicht; diese Größe bleibt M5 Pro und M5 Max vorbehalten. Wer maximale Leistung sucht, fährt mit einem M5-Pro- oder M5-Max-Modell ohne Touch günstiger, da das Touch-Display die Leistung nicht steigert.
Für wen es sich eignet
Das 14-Zoll-Modell mit M6 passt zu allen, die einen starken Allrounder suchen. Wer noch mehr sparen will, wartet womöglich auf ein M6 MacBook Air. Vorbestellungen laufen, die Auslieferung beginnt am 6. November.
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