Let's Game Now sammelt 30 Crore Rupien für Esports-Liga ISGL ein
Das Esports-Startup Let's Game Now aus Bengaluru hat 30 Crore Rupien unter Führung von Anand Mahindra erhalten, um die Franchise-Liga ISGL aufzubauen.

Das indische Esports-Unternehmen Let's Game Now aus Bengaluru hat 30 Crore Rupien eingesammelt. Angeführt wird die Runde vom Industriellen Anand Mahindra, von Bestvantage Investments und einem nicht genannten Family Office aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Das Geld soll in die Indian Super Gaming League (ISGL) fließen, eine geplante Franchise-Liga, die Wettbewerbsgaming, Sport und Unterhaltung verbindet.
Die Finanzierung fällt in eine Phase der Neuausrichtung. Indien hat 2025 Echtgeld-Spiele verboten und der Branche damit eine wichtige Einnahmequelle genommen. Viele Gaming-Startups setzen seither verstärkt auf Esports, Turniere und markengetriebene Spieleformate.
Franchise statt Einzelturniere
Let's Game Now wurde 2018 von Santanu Basu gegründet. Das Unternehmen bringt Marken und Spieler zusammen, veranstaltet Online-Wettbewerbe und Offline-Events und übernimmt Live-Übertragungen in Süd- und Südostasien. Nach eigenen Angaben hat es mehr als 2.000 Events organisiert, über 30 Kunden, Präsenz in 18 Ländern und eine Reichweite von mehr als 50 Millionen Zuschauern.
Mit dem Franchise-Modell will das Startup ein wiederkehrendes Format rund um Teams, Spieler und Fans schaffen, statt nur einzelne Turniere und Markenevents zu veranstalten. Mahindra bringt Erfahrung aus dem Sportumfeld mit, etwa durch Verbindungen zur Pro Kabaddi League und zur Chess League.
Das Unternehmen nennt zudem eine Community von mehr als 1,4 Millionen Mitgliedern und ein Netzwerk an über 400 Hochschulen in 80 Städten. Indiens Gaming-Markt wird auf knapp 3,8 Milliarden US-Dollar geschätzt und soll bis zum Geschäftsjahr 2029 auf 9,2 Milliarden Dollar wachsen. Geschätzt 590 Millionen Menschen spielen.
Offene Fragen
Die wirtschaftliche Tragfähigkeit ist noch nicht belegt. Die ISGL muss Franchise-Inhaber, Sponsoren und Übertragungspartner gewinnen und das Publikum über mehrere Saisons halten. Produktion, Marketing und Aufbau der Franchises sind kostspielig.
Zu Starttermin, Franchise-Struktur, erwarteten Einnahmen und Monetarisierung hat das Startup nichts mitgeteilt. Auch die Aufteilung der 30 Crore auf Liga-Betrieb, Marketing und Technik bleibt offen.
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