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Klage gegen OpenAI: Frau stirbt nach ChatGPT-Rat zur Medikamentendosis

Die Familie einer 31-Jährigen verklagt OpenAI. Die Frau starb in Seattle nach einem epileptischen Anfall, ChatGPT soll ihr zur Dosisreduktion geraten haben.

In den USA hat die Familie einer 31-jährigen Frau Klage gegen OpenAI eingereicht. Der Vorwurf: Der Chatbot ChatGPT habe sie dazu gebracht, die Dosis ihres Medikaments zu verringern, bevor sie starb.

Laut der Klage starb die Frau in Seattle nach einem epileptischen Anfall. Ihre Angehörigen erklären, sie sei dem Rat von ChatGPT zur Dosisreduzierung gefolgt, und machen den Chatbot und dessen Entwickler für den Ausgang verantwortlich.

Warum der Fall wichtig ist

Die Klage verstärkt die Debatte darüber, wie sehr sich Menschen bei Gesundheitsfragen auf allgemeine KI-Assistenten verlassen sollten. Chatbots antworten auf medizinische Fragen flüssig und selbstsicher, sind aber keine Ärzte. Änderungen an verordneten Medikamenten, gerade bei Erkrankungen wie Epilepsie, erfolgen üblicherweise unter ärztlicher Aufsicht.

Zugleich stellt der Fall die Haftungsfrage: Kann ein KI-Entwickler zur Verantwortung gezogen werden, wenn Nutzer den Antworten eines Chatbots folgen und dabei zu Tode kommen? Die Vorwürfe sind bislang nicht gerichtlich geprüft, und eine Stellungnahme von OpenAI liegt in den vorliegenden Unterlagen nicht vor.

Wie es weitergeht

Das Verfahren steht am Anfang. Das Gericht muss die Ansprüche der Familie und die Verteidigung von OpenAI prüfen, darunter auch, was der Chatbot tatsächlich geantwortet hat und wie er genutzt wurde. Das Ergebnis könnte beeinflussen, wie KI-Firmen Warnhinweise zu Gesundheitsthemen formulieren und Schutzmechanismen gestalten.

Schlagwörter:openaichatgptlawsuitai safetyhealth

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