Intel kauft israelisches Quanten-Startup Classiq für 1,9 Mrd. Dollar
Intel will das israelische Quantensoftware-Startup Classiq für 1,9 Milliarden Dollar übernehmen. 2025 sammelte Classiq 110 Millionen Dollar ein, auch von IonQ, AMD und Qualcomm Ventures.

Intel will das israelische Quantensoftware-Startup Classiq übernehmen. Der Deal hat einen Wert von 1,9 Milliarden US-Dollar.
Classiq entwickelt Software für Quantencomputer. 2025 sammelte das Unternehmen 110 Millionen Dollar ein, an einer späteren Finanzierungsrunde beteiligten sich IonQ, AMD und Qualcomm Ventures. Die Investorenmischung reicht von Quantenhardware bis zur klassischen Chipbranche und zeigt das breite Interesse an der Technologie des Startups.
Warum das wichtig ist
Die Summe macht die Übernahme zu einer bemerkenswerten Wette auf die Softwareebene des Quantencomputings. Bisher stand meist die Hardware im Mittelpunkt, doch die Programmierung von Quantenrechnern bleibt eine Hürde. Software-Werkzeuge sind entscheidend, damit die Maschinen nutzbar werden. Für Intel würde ein Spezialist auf diesem Gebiet Fähigkeiten über die Chipentwicklung hinaus ergänzen.
Zugleich unterstreicht der Deal die Rolle Israels als Quelle von Deep-Tech-Startups, die große internationale Chiphersteller und Investoren anziehen.
Wie es weitergeht
Angaben zum Zeitplan für den Abschluss, zu behördlichen Genehmigungen und zur Integration von Classiq in Intel liegen bislang nicht vor. Übernahmen dieser Größenordnung hängen üblicherweise von branchenüblichen Bedingungen ab. Wie sich der Kauf auf Intels Quantenpläne auswirkt, dürfte sich daher erst nach Veröffentlichung der Details genauer beurteilen lassen.
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