GreenShift: 12 grüne Scaleups in Ägypten schließen Programm ab
Nahdet El Mahrousa und die GIZ haben 12 grüne Unternehmen aus dem Accelerator GreenShift verabschiedet und mit insgesamt 57,5 Mio. EGP gefördert.

Die ägyptische Organisation Nahdet El Mahrousa und die deutsche GIZ haben 12 grüne Unternehmen aus dem Accelerator GreenShift verabschiedet. Das Programm stellte insgesamt 57,5 Millionen ägyptische Pfund (EGP) an Investitionen bereit, um Wachstum und Produktionskapazitäten zu stärken. Die Abschlussfeier fand am 27. Oktober 2026 beim GreenShift Summit in Kairo statt.
Umgesetzt wird das Programm von Nahdet El Mahrousa gemeinsam mit der GIZ, kofinanziert von der Europäischen Union und der Bundesregierung. Die zwölf Firmen aus Groß-Kairo und dem Nildelta sind in Klimatechnologie, Kreislaufwirtschaft, Recycling, nachhaltigen Materialien und Abfallwirtschaft tätig. Dazu zählen TileGreen Tech, Tilestic, Green Cycle, EGYMAG Biotechnology, Extractor Co., Mycelium, Up-Fuse, ZEE, Yadawee, Mrkoon, PLANQ Electronics und VeryNile.
Bilanz des Programms
GreenShift verzeichnete 1.353 Bewerbungen und schulte 46 Fellows in rund 160 Stunden Training, Beratung und einem Retreat. 18 Fellows erhielten Produktionsmittel im Wert von 1,3 Mio. EGP, acht der zwölf geförderten Unternehmen wurden bei Lizenzierung und Formalisierung unterstützt.
Ein Schwerpunkt war die Finanzierung von Ausrüstung. Mostafa Ashraf, Berater für den Privatsektor bei der GIZ, nannte die hohen Anfangskosten für Maschinen eine der größten Hürden; das Programm begegne ihr durch die Finanzierung von Anlagen. PLANQ-Gründer Islam Salah betonte, neben dem Geld sei auch das Fachwissen wichtig gewesen. Tarek Makram, Gründer von Extractor Co., sagte, die Unterstützung habe den Aufbau seiner Fabrik beschleunigt.
Der Gipfel
Unter dem Motto „Rethinking Tomorrow: From Green Businesses to Changing Industries“ kamen mehr als 150 Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Investorenszene, Entwicklungszusammenarbeit und Gründerszene zusammen, darunter UNIDO, EBRD, Flat6Labs und AUC Venture Lab.
Die Sitzungen behandelten Investitionsreife, die Frage, was ein grünes Unternehmen förderungswürdig macht, und Skalierung. Fachpanels diskutierten, wie nachhaltige Materialien das Bauwesen verändern und biobasierte Alternativen die Landwirtschaft prägen könnten. Mona Shehab vom National Solid Waste Management Programme sagte, Startups trügen mit neuen Ideen zum Wirtschaftswachstum und zu den nationalen Entwicklungsplänen bei.
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