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Start-ups·1 Min. Lesezeit

Canva baut um: 22 Prozent der Belegschaft betroffen

Canva strukturiert das Unternehmen um und betrifft 1.271 Beschäftigte, 22 Prozent der Belegschaft. Es gibt Entlassungen, andere sollen in zentrale Büros umziehen.

The Canva logo displayed on a screen in an office setting, illustrating the design platform's company-wide restructuring.
Bild: Webrazzi

Der Designplattform-Anbieter Canva startet eine unternehmensweite Umstrukturierung, von der 1.271 Beschäftigte betroffen sind. Das entspricht rund 22 Prozent der weltweiten Belegschaft. Ein Teil der Mitarbeitenden verliert den Job, andere sollen an zentrale Standorte umziehen.

CEO Melanie Perkins schrieb in einer E-Mail an die Belegschaft, dies sei die schwierigste Phase in der 13-jährigen Firmengeschichte. Die Aufgaben mancher Beschäftigter änderten sich, von anderen werde man sich trennen.

Ziel: weniger Hierarchie, mehr gemeinsame Büros

Laut Unternehmen sollen Managementebenen abgebaut und verschiedene Teams in denselben Büros zusammengeführt werden. Der Schritt fällt in eine Zeit, in der KI-Werkzeuge den Wettbewerb in der Softwarebranche verschärfen. Firmen konkurrieren mit neuen KI-gestützten Anbietern und bauen zugleich eigene KI-Funktionen in ihre Produkte ein.

Leistungen für Ausscheidende

Wer geht, erhält mindestens sechs Monatsgehälter. In Ländern mit Krankenversicherung über den Arbeitgeber läuft der Schutz weitere 12 Monate. Die Betroffenen dürfen ihre Firmenlaptops behalten und können Fördermittel von bis zu 10.000 Dollar für eine eigene Unternehmensgründung beantragen.

Zuvor hatte bereits Squarespace den Abbau von etwa 19 Prozent seiner Stellen bekannt gegeben. Beide Fälle zeigen, dass die Entlassungswelle in der Tech-Branche 2026 anhält, während Softwarefirmen sich auf den KI-getriebenen Wettbewerb neu ausrichten.

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