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Gemini: Google startet Personal Avatars mit Gesicht und Stimme

Google führt in der Gemini-App persönliche Avatare ein: Nutzer erstellen KI-Bilder und -Videos mit eigenem Gesicht und eigener Stimme und können sie teilen.

Smartphone showing a Gemini app screen where a user records their face and voice to create a personal AI avatar.
Bild: اليوم السابع

Google hat in der Gemini-App die Funktion Personal Avatars eingeführt. Nutzer können damit KI-generierte Bilder und Videos erstellen, in denen ihr eigenes Gesicht und ihre eigene Stimme vorkommen. Die Avatare lassen sich zudem mit Freunden, Familienmitgliedern und Kollegen teilen, die damit eigene Inhalte erzeugen können.

Für Bilder nutzt die Funktion das Modell Nano Banana, für Videos Gemini Omni. Nutzer können selbst in den Ergebnissen auftauchen und ihren Avatar mit Avataren anderer Personen kombinieren, die diese mit ihnen geteilt haben.

So entsteht und so wird geteilt

Die Einrichtung beginnt am Computer: Dort startet man die Avatar-Erstellung und scannt einen QR-Code, um am Smartphone oder Tablet fortzufahren. Anschließend werden Gesicht und Stimme aufgenommen. Google empfiehlt, das Gesicht durchgehend gut sichtbar zu halten und einen ruhigen, hellen Ort zu wählen.

Geteilt wird per Einladung an E-Mail-Adressen über Gmail. Empfänger können den Avatar nicht sofort nutzen, sondern müssen die Einladung zuerst annehmen. Der Besitzer verwaltet den Zugriff in den Gemini-Einstellungen: Er kann ein Ablaufdatum festlegen oder die Freigabe komplett widerrufen. Danach kann die andere Person keine neuen Inhalte mit dem Avatar mehr erstellen; bereits erzeugte Bilder und Videos bleiben jedoch erhalten.

Verfügbarkeit und Einschränkungen

Die Funktion steht Nutzern ab 18 Jahren mit privatem Google-Konto zur Verfügung. Derzeit wird nur Englisch unterstützt, und das Angebot ist im Vereinigten Königreich, im Europäischen Wirtschaftsraum und in der Schweiz nicht verfügbar. Für Videos mit Avataren ist ein Google-AI-Abo nötig.

Ein Avatar lässt sich in den Einstellungen des Google-Kontos löschen; dabei werden auch das zugehörige Bild und die Sprachaufnahmen entfernt. Wer die Funktion danach erneut nutzen will, muss einen neuen Avatar aufnehmen. Bereits erstellte oder veröffentlichte Bilder und Videos bleiben vom Löschen unberührt.

Die Kontrolle darüber, wer einen Avatar wie lange nutzen darf, ist ein zentraler Teil des Konzepts, da Aussehen und Stimme einer Person in Inhalte einfließen, die andere erzeugen.

Schlagwörter:googlegeminipersonal avatarsnano bananagemini omnigenerative ai

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