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Start-ups·2 Min. Lesezeit

Die Höhle der Löwen: Diese Deals der 20. Staffel sind echt

In Staffel 20 von „Die Höhle der Löwen“ traten 44 Startups an, 23 bekamen einen Deal. Welche davon nach der Due Diligence wirklich zustande kamen, zeigt der Überblick.

Investors seated in a TV studio listening to a startup founder pitching a product on a German founder show.
Bild: Business Insider

Die 20. Staffel der Gründershow „Die Höhle der Löwen“ lief von September bis Oktober. Insgesamt 44 Startups pitchten vor den Investorinnen und Investoren, etwas mehr als die Hälfte, nämlich 23, bekam in der Sendung einen Deal. Das ist aber noch keine Garantie: Nach der Ausstrahlung folgen Gespräche und Due Diligence, erst dann zeigt sich, ob ein Deal platzt oder Realität wird.

Diese Deals sind zustande gekommen

Bestätigt sind unter anderem die Reinigungstabs für Trinkflaschen von Sauberdropz. Andreas und Fabian Berger bekamen von Frank Thelen und Ralf Dümmel 65.000 Euro für 25 Prozent. Irisgo, ein auslaufsicherer Thermobecher mit großer Trinköffnung, überzeugte Andreas Herb: 250.000 Euro klassisches Beteiligungskapital plus 250.000 Euro umsatzabhängige Vereinbarungen für 10 Prozent.

Umkämpft war der Pitch von Leonie Neisinger mit ihren weichen Haarspangen Ivyclips. Sie wollte ursprünglich 150.000 Euro für 20 Prozent, alle Löwen wollten einsteigen. Snocks-Gründer Johannes Kliesch bot sogar eine Kreditlösung an, doch Neisinger entschied sich für Carsten Maschmeyer: 300.000 Euro für 10 Prozent. Die Spangen gibt es inzwischen bei DM.

Pivots und neue Vertriebswege

Der wiederverwendbare Abflussreiniger Dekadome ging für 60.000 Euro und 30 Prozent an Ralf Dümmel. Alena Leebs Kindereis-Startup Poppy’s bekam von Maschmeyer und Kliesch 40.000 Euro für 40 Prozent. Weil Tiefkühlprodukte ein schwieriges Feld sind, folgte direkt nach der Show ein Pivot: Jetzt verkauft Poppy’s gefriergetrocknetes Fruchtpulver für Joghurt und Quark sowie Fruchteissticks zum Einfrieren zu Hause.

Das Haarwachs Don Quiff, in das Judith Williams und Frank Thelen 120.000 Euro für 30 Prozent investierten, gibt es inzwischen auch bei Flaconi. Zenny, Akkupressur-Kits fürs Ohr, bekam als einziges Angebot von Dümmel 100.000 Euro für 20 Prozent. Die Pizza-Soße Hottey sicherte sich 60.000 Euro für 17,5 Prozent von Andreas Herb, der nun vor allem die Vertriebsoffensive vorantreiben will.

Die Übersicht zeigt, wie sehr sich Deals zwischen Studio und Vertragsunterschrift verändern können, vom angepassten Produkt bis zum neuen Vertriebskanal.

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