@cosme: Datenleck betrifft rund 3 Millionen Mitglieder
Der Betreiber der Beauty-Plattform @cosme, Istyle, meldet nach unbefugtem Zugriff ein Datenleck bei rund 3 Millionen Mitgliedern. Passwörter sind laut Firma nicht betroffen.

Istyle, Betreiber der japanischen Beauty-Plattform @cosme, hat am 2. November ein Datenleck bekannt gegeben. Nach einem unbefugten Zugriff durch Dritte sind Informationen von etwa 3 Millionen Mitgliedern der „@cosme Common ID“ abgeflossen.
Zu den betroffenen Daten zählen Namen in Kanji und Kana, Postleitzahl, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, eine automatisch vergebene Nutzer-ID, Geschlecht, Geburtsdatum, Spitzname sowie Haut- und Haartyp. Login-Passwörter und Kreditkartendaten sind nach bisherigen Erkenntnissen des Unternehmens nicht betroffen.
Auch ehemalige Mitglieder betroffen
Das Leck wurde am 28. Oktober entdeckt. Wann genau der Zugriff stattfand und wie die Angreifer vorgingen, hat Istyle nicht mitgeteilt. Betroffen sind auch Personen, die ihr Konto inzwischen gekündigt haben, sofern sie zum Zeitpunkt des Zugriffs Mitglied waren.
Zusammen mit einem externen Sicherheitsunternehmen untersucht Istyle Ursache und Ausmaß. Auf Basis der Ergebnisse will das Unternehmen Maßnahmen gegen eine Wiederholung prüfen und umsetzen.
Benachrichtigung der Betroffenen
Betroffene werden nach und nach einzeln über die bekannten Kontaktdaten informiert; der Abschluss ist für den 6. November vorgesehen. Die Mails kommen von der Domain „cosme.net“. Ehemalige Mitglieder kontaktiert das Unternehmen anhand von Daten, die es laut Datenschutzerklärung nach der Kündigung für einen bestimmten Zeitraum aufbewahrt.
Da Identitäts- und Kontaktdaten kombiniert abgeflossen sind, sollten Betroffene bei Phishing-Mails, SMS und Anrufen mit persönlichen Angaben wachsam sein und prüfen, ob Nachrichten tatsächlich von der Domain cosme.net stammen.
Bereits zuvor hatte Istyle gewarnt, dass wegen einer Fehlkonfiguration eines Dateiübertragungsdienstes die E-Mail-Adressen von mehr als 10.000 Nutzern betroffen sein könnten. Der neue Vorfall reiht sich in mehrere große Datenlecks bei japanischen Verbraucherdiensten ein.
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