Apple Watch: Audio Intelligence in iOS 27.3 Beta aufgetaucht
In der Entwickler-Beta von iOS 27.3 testet Apple Audio Intelligence. Live Rewind und Siri Recap sollen Gespräche auf der Apple Watch wiedergeben und zusammenfassen.

Apple testet in der Entwickler-Beta von iOS 27.3 neue KI-Funktionen für die Apple Watch. Mit Audio Intelligence kann die Uhr die zuletzt gesprochenen Worte eines Gesprächspartners festhalten und eine kurze Zusammenfassung des Gesprächs erstellen. Nutzer müssen die Optionen selbst aktivieren.
Drei Funktionen, ein Hauptwerkzeug
Apple erprobt drei KI-Funktionen: Sound Recognition, Live Rewind und Siri Recap. Die wichtigste ist Live Rewind, die an eben Gesagtes erinnert. Dazu drückt man zweimal auf die Digital Crown. Die Uhr zeigt dann den Inhalt der letzten etwa 15 Sekunden des Gesprächs. Der Ausschnitt lässt sich in der Siri-App speichern, andernfalls verschwindet er rund 30 Sekunden nach dem Abdunkeln des Displays.
Siri Recap geht einen Schritt weiter und verfasst eine knappe Notiz, die die wichtigsten Themen, Termine und Vereinbarungen eines Gesprächs hervorhebt.
Sound Recognition erkennt Geräusche wie Babygeschrei, eine Türklingel oder einen Alarm. Auch Musik kann die Uhr erkennen, dafür startet sofort Shazam zur Suche nach dem Titel.
Datenschutz und Voraussetzungen
Ist Live Rewind aktiv, werden Personen in der Umgebung durch ein akustisches Signal und eine Animation gewarnt. Laut Apple werden die ursprünglichen Audiodaten nach der Verarbeitung gelöscht. Für Transkription und Zusammenfassung der Sprache ist ein iPhone mit Apple Intelligence nötig.
Audio Intelligence hatte Apple am 9. September zusammen mit den neuen Uhren angekündigt. Damals versprach das Unternehmen, Live Rewind und Siri Recap noch vor Jahresende als Beta zu veröffentlichen, zunächst auf Englisch. Der Auftritt in der Entwickler-Beta von iOS 27.3 ist der erste Schritt dazu.
Für Nutzer könnten die Werkzeuge praktisch sein, um ein überhörtes Detail nachzuholen oder Absprachen festzuhalten. Die Aktivierung auf eigenen Wunsch und das Warnsignal sollen naheliegende Datenschutzbedenken abfedern.
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