Apple M6 iMac im Hands-on: Altes Design, schnellerer Chip, Wi-Fi 7
Der Apple M6 iMac behält Design und 24-Zoll-LCD, bringt aber einen schnelleren Chip, Wi-Fi 7 und 2,5-Gigabit-Ethernet. Erste Eindrücke vom Hands-on.

Der neue Apple M6 iMac ist das erste Update seit rund zwei Jahren, nach dem M4-Modell von 2024. Äußerlich hat sich kaum etwas getan, die Neuerungen stecken im Inneren: ein schnellerer Chip, aktuellere Funktechnik sowie schnelleres Netzwerk und schnellerer Speicher.
Das Design bleibt
Neue Farben gibt es nicht, und auch der Standfuß ist unverändert und lässt sich nicht seitlich drehen. Beim Display bleibt es bei einem 24-Zoll-4,5K-Retina-LCD statt des erhofften OLED-Panels. Im oberen Rahmen sitzt eine 12-MP-Webcam mit Center Stage, die Kopfhörerbuchse befindet sich an der linken Seite des flachen Gehäuses.
In Japan startet das Modell mit 10-Kern-CPU und 10-Kern-GPU bei 249.800 Yen inklusive Steuer, die Variante mit 12-Kern-CPU und 12-Kern-GPU bei 289.800 Yen. Die Basisversion hat zwei USB-C-Anschlüsse mit Thunderbolt 4, das stärkere Modell vier. Thunderbolt 5 gibt es nicht, auch nicht optional.
Was der M6 mitbringt
Laut Apple ist der M6 bis zu 18-mal schneller als Intel-iMacs. Einen direkten Vergleich mit dem M4 iMac gab es beim Hands-on nicht. In Tests mit Mac-mini-Geräten erreichte der M6 in einigen Benchmarks jedoch im Schnitt 32 Prozent mehr CPU-Leistung als der M4, dazu kam ein deutlicher GPU-Zuwachs. Da es derselbe Chip ist, dürfte auch der iMac spürbar zulegen, bestätigt ist das aber noch nicht.
Der Chip kann zudem mittelgroße KI-Modelle direkt auf dem Gerät ausführen, was für alle interessant sein kann, die lokale, agentische KI ausprobieren wollen. Seit der M5-Generation steckt in jedem GPU-Kern ein Neural Accelerator, daran hält der M6 fest. Der neue Apple-N1-Chip ermöglicht Wi-Fi 7 und Bluetooth 6, Ethernet steigt von 1 auf 2,5 Gigabit pro Sekunde. Die Lese- und Schreibgeschwindigkeit des Speichers soll sich bis zu verdoppeln.
Noch offen
Das Spiel Mixtape lief einige Minuten flüssig, anspruchsvolle Titel wie Cyberpunk 2077 wurden jedoch nicht getestet. Auch die Lautsprecher ließen sich nicht beurteilen, weil am Vorführplatz zwei HomePod mini 2 den Ton lieferten. Änderungen am Sechs-Lautsprecher-System hat Apple nicht hervorgehoben.
Das stärkere Chip-Modell wirkt attraktiver, vor allem bei Apps in der nativen Auflösung von 4480×2520 Pixeln, wo sich kleine Leistungsunterschiede eher bemerkbar machen.
Apps, die sich lohnen
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