Anthropic benennt Claude Max 20x in Ultra um, 5-Stunden-Limit fällt
Anthropic hat bei Claude den Tarif Max 5x in Max und Max 20x in Ultra umbenannt. Ultra verzichtet für verifizierte Konten auf das 5-Stunden-Limit.

Anthropic hat die beiden oberen Bezahltarife für Privatkunden seines KI-Assistenten Claude umbenannt. Wie das Unternehmen am 30. Oktober (US-Zeit) auf X mitteilte, heißt der Tarif Max 5x für 100 US-Dollar im Monat nun Max, der Tarif Max 20x für 200 US-Dollar wird zu Ultra. Die Preise bleiben gleich, bestehende Abonnenten wechseln automatisch und ohne eigenes Zutun.
Ultra ohne 5-Stunden-Limit
Zugleich hat Anthropic bei Ultra das Nutzungslimit abgeschafft, das sich alle fünf Stunden zurücksetzt – für verifizierte Konten. Die Änderung wurde am selben Tag für die meisten Bestandskunden ausgerollt. Neuere Konten behalten eine vorübergehende Beschränkung, bis die Prüfung abgeschlossen ist; das soll Missbrauch verhindern. Die Verifizierung läuft automatisch anhand von Konto- und Zahlungsverlauf, nach der Aufhebung folgt eine E-Mail.
Laut Hilfeseite ist dieses Verfahren von der Telefonverifizierung beim Kauf getrennt. Als verifiziert gilt ein Konto, wenn in den Einstellungen unter „Nutzung“ kein Balken „Aktuelle Sitzung“ erscheint. Die Wochenlimits bleiben unverändert.
Was die Zahlen jetzt bedeuten
Laut Preisseite bietet Max das Fünffache der Nutzung des Pro-Tarifs für 20 Dollar, sowohl pro Fünf-Stunden-Fenster als auch pro Woche. Ultra bietet wöchentlich das Zehnfache von Pro. Die frühere Angabe „20x“ bezog sich auf das Fünf-Stunden-Kontingent; die neue 10x-Angabe misst also an einer anderen Bezugsgröße und ist keine Kürzung.
Beide Tarife erlauben die Nutzung des Hochleistungsmodells Fable bis zu 50 Prozent des Wochenlimits. Hinzu kommen monatliche API-Guthaben für die Entwicklerplattform Claude Platform: 100 Dollar bei Max, 200 Dollar bei Ultra.
Der Max-Tarif war am 9. April 2025 in zwei Stufen gestartet, mit fünffacher und zwanzigfacher Pro-Nutzung, auf Preisseite und in der App als Max 5x und Max 20x bezeichnet. Für Vielnutzer wie Entwickler mit langen Coding-Sitzungen ist der Wegfall des Fünf-Stunden-Fensters bei Ultra die spürbare Neuerung, während die Wochenlimits die Obergrenze weiter bestimmen.
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