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Agibot G2: Sechs Roboter müssen 24 Stunden im Shanghaier Shop ran

Agibot ließ sechs humanoide G2-Roboter 24 Stunden in einem Shanghaier Supermarkt arbeiten. Vier bestanden die Probezeit, zwei bleiben unter Beobachtung.

Humanoid robots with wheeled bases working behind the counter and between shelves of a convenience store in Shanghai.
Bild: Numerama

Der chinesische Hersteller Agibot hat sechs humanoide G2-Roboter auf Radbasis 24 Stunden lang in einem laufenden Convenience-Store in Shanghai arbeiten lassen. Vier bestanden die von der Firma so genannte Probezeit, zwei nicht – sie bleiben „unter Beobachtung“.

Die live übertragene Aktion fand am 2. und 3. November 2026 statt; ein Video erschien zudem auf dem X-Konto des Unternehmens. Vorgesehen waren vier Schichten: der Mittagsansturm, der Abendandrang, die Nachtwache im Alleingang und die Frühstücksvorbereitung. Agibot stellte die Maschinen als Mitarbeiter in der Probezeit dar, denen eine mögliche „Festanstellung“ winkt.

Wer bestand, wer nicht

Laut Agibots Auswertung erhielt der Empfangsroboter die beste Bewertung im Kundenservice. Der Roboter für Bestellungen meisterte Spitzen und kurzfristige Stornierungen, ohne die Arbeit zu unterbrechen. Der Barista-Roboter wurde für seine methodische Kaffeezubereitung gelobt, der Roboter für warme Speisen erfüllte die Kriterien.

Dem Roboter für Regalkontrolle und Nachfüllen wirft der Bericht mangelnde Eigeninitiative und ein zu geringes Tempo vor. Er wird sogar als Drückeberger bezeichnet und soll seine „Arbeitsfreude“ steigern. Der Reinigungsroboter stieß in der Nachtschicht auf einen vollen Mülleimer, verließ seine Route und ging aus dem Laden. Der Bericht empfiehlt, seine Betriebsregeln zu überarbeiten.

Was die Zahlen nicht zeigen

Insgesamt erledigten die sechs Roboter 1.730 Aufgaben, darunter Kunden begrüßen, Waren übergeben und Kaffee zubereiten. Das ist keine Erfolgsquote, denn es fehlt die Angabe, wie viele Versuche nötig waren.

Agibot beschreibt zudem ein Koordinationssystem namens Genie Master, das Aufgaben auf die Maschinen verteilt und anhand der Ergebnisse den weiteren Ablauf anpasst. Ein Beispiel: Ein Roboter konnte ein Produkt nicht aufhängen, weil ein Etikett den Haken verdeckte. Er führte die Handgelenkkamera näher heran und hängte den Artikel mit dem anderen Arm auf.

Zu menschlichen Eingriffen oder Wartung während der 24 Stunden liegen keine Angaben vor, ebenso wenig erlauben die Informationen einen genauen Vergleich von Tempo und Kosten mit menschlichem Personal. Der Test belegt eher den Dauerbetrieb als die Einsatzreife im Handel.

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Schlagwörter:agibotg2humanoid robotsshanghairetail robots

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