YK-Robotics holt 1 Million Euro für sprachprogrammierte Roboterzellen
YK-Robotics hat eine Seed-Runde über eine Million Euro abgeschlossen, angeführt von Draper B1 und First Drop. Roboterzellen sollen sich per Sprache programmieren lassen.

Das Startup YK-Robotics hat eine Seed-Finanzierung von einer Million Euro abgeschlossen. Die Runde wurde von Draper B1 und First Drop gemeinsam angeführt. Ziel des Unternehmens ist es, jede Roboterzelle mit Worten statt mit Spezialcode programmierbar zu machen.
Die Investoren
Neben den beiden Lead-Investoren beteiligen sich BStartup, die Startup-Einheit der Banco Sabadell, sowie Coben Ventures, Elephant Capital und PnP USA, der US-Ableger von Plug and Play.
Laut Mitteilung bringen die Geldgeber mehr als Kapital ein. Hinzu kommen der Rückhalt der Banco Sabadell und der Zugang zum globalen Konzernnetzwerk von Plug and Play. Für ein Unternehmen, das Industriekunden erreichen will, kann das wichtig sein.
Warum das relevant ist
Die Programmierung von Roboterzellen erfordert bislang meist spezialisierte Fachkräfte und herstellerspezifische Werkzeuge. Das kann Projekte verlangsamen und verteuern, besonders für kleinere Fertigungsbetriebe. Ein System, in dem Bediener Aufgaben in natürlicher Sprache beschreiben, zielt darauf, diese Hürde zu senken. Genau dieses Problem will YK-Robotics nach eigenen Angaben lösen.
Im Vergleich zu anderen Robotik-Finanzierungen ist die Summe überschaubar. Seed-Kapital dieser Größenordnung dient typischerweise dem Ausbau des Produkts und ersten Pilotprojekten. Wie die Mittel konkret verwendet werden, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.
Die Mischung aus Risikokapitalgebern, dem Startup-Programm einer Bank und einer Innovationsplattform für Konzerne deutet darauf hin, dass das Unternehmen sowohl technische als auch kommerzielle Unterstützung sucht. Offen bleibt, wie sich die Technik in realen Produktionsumgebungen bewährt und welche Hersteller sie zuerst einsetzen.
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