Windows 11 läuft mit nur 128 MB RAM – zu extrem hohem Preis
Windows 11 lässt sich mit nur 128 MB Arbeitsspeicher starten und öffnet einfache Apps. Das Ergebnis ist aber extrem langsam und nur mit vielen Umgehungen möglich.

Windows 11 kann mit gerade einmal 128 MB Arbeitsspeicher laufen. Das zeigt ein neues Experiment: Das Betriebssystem startet und öffnet einfache Anwendungen, ist dabei aber extrem langsam. Zudem sind zahlreiche Umgehungen nötig, damit es überhaupt so weit kommt.
Ein Kunststück mit großen Kompromissen
Windows gilt seit einiger Zeit als vergleichsweise genügsam, wenn es um den Arbeitsspeicher geht. Der Versuch mit 128 MB treibt diese Vorstellung ins Absurde. Das System läuft nicht einfach mit weniger Ressourcen, sondern funktioniert erst, nachdem mehrere Beschränkungen und Anforderungen umgangen wurden. Damit ist das Setup eher eine Kuriosität als eine brauchbare Konfiguration.
Ist das System einmal oben, lassen sich einfache Programme starten. Alles geschieht jedoch im Schneckentempo. Den Preis für das Kunststück zahlt die Geschwindigkeit: Für normales Arbeiten ist der Rechner praktisch nicht zu gebrauchen.
Was das bedeutet
Das Ergebnis ist vor allem eine technische Demonstration. Es zeigt, wie weit sich das System abspecken lässt und wie flexibel sein Kern bleibt. Als sinnvolle Wahl für Hardware mit so wenig Speicher taugt Windows 11 dadurch aber nicht. Wer damit sehr alte Rechner wiederbeleben will, muss mit einer frustrierenden Erfahrung rechnen.
Für die meisten Nutzer lautet die praktische Erkenntnis daher umgekehrt: Arbeitsspeicher bleibt für ein flüssiges Windows entscheidend, und zwischen einem System, das nur startet, und einem, das sich angenehm bedienen lässt, liegen Welten. Zur genauen Vorgehensweise lagen keine Details vor, daher ist offen, wie leicht sich der Aufbau nachstellen lässt.
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