VW ID. Unyx 08: Xpeng-SUV verkauft sich in China kaum
Der erste gemeinsam mit Xpeng entwickelte VW-SUV findet in China nur 267 Käufer pro Monat. Geplant waren 3.622 Fahrzeuge.

Für Volkswagen läuft es in China weiter schleppend. Der ID. Unyx 08, das erste gemeinsam mit Xpeng entwickelte Modell, kommt laut Zahlen von ThinkerCar nur auf durchschnittlich 267 Verkäufe pro Monat. Das Ziel des Konzerns lag bei 3.622 Fahrzeugen monatlich.
Dabei sollte der SUV die Trendwende bringen. In China ist der Absatz von Volkswagen stark eingebrochen: von 4,2 Millionen Fahrzeugen im Jahr 2019 auf nur noch 2,69 Millionen im vergangenen Jahr. Die Partnerschaft mit Xpeng sollte helfen, die Erwartungen der Kunden vor Ort besser zu treffen.
Premium-Anspruch, aber kein Alleinstellungsmerkmal
Der ID. Unyx 08 basiert auf dem großen Xpeng G9 und übernimmt dessen Technik, um im Premiumsegment anzutreten. Der Einstiegspreis liegt bei rund 32.000 Euro und wirkt auf dem Papier attraktiv. Gegen die lokale Konkurrenz, die sich einen harten Preiskampf liefert, reicht das aber nicht.
Der Xiaomi YU7 und der Zeekr 7X sind günstiger und in China weiter verbreitet. Der YU7 bietet deutlich fortschrittlichere Sensorik für das assistierte Fahren, der Zeekr 7X punktet mit sehr schnellem Laden, das Wartezeiten verkürzt. Kunden bekommen dort mehr für weniger Geld.
Auch der Vertrieb bremst
Der ID. Unyx 08 wird ausschließlich über Volkswagen-Händler verkauft. Den Xiaomi YU7 gibt es dagegen auch bei Mehrmarkenhändlern, die leichter erreichbar sind. Für Käufer, die schnell ein neues Auto wollen, kann das den Ausschlag geben.
Für den deutschen Hersteller ist das eine ernüchternde Bilanz. Trotz chinesischer Technik und lokaler Ausrichtung konnte das Modell die Käufer bislang nicht überzeugen, und der Druck auf das Geschäft im wichtigsten Einzelmarkt dürfte kaum nachlassen.
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