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MAX-Messenger: Digitale Rezepte und Online-Einwilligung geplant

Russlands Gesundheitsminister kündigt für den Messenger MAX digitale Rezepte und elektronisch unterschriebene Einwilligungen für medizinische Eingriffe an. Ein Starttermin fehlt.

Smartphone showing a messenger app with medical services such as digital prescriptions and doctor appointments.
Bild: rb.ru

Im russischen Messenger MAX sollen Nutzer künftig digitale Rezepte für Medikamente abrufen können. Das sagte Gesundheitsminister Michail Muraschko auf der Plenarsitzung „Die Zukunft des Gesundheitswesens: Strategie, Innovationen, Lösungen“. Außerdem soll man in der App Einwilligungserklärungen für medizinische Eingriffe unterzeichnen können. Einen Starttermin nannte der Minister nicht.

„In der nächsten Zeit werden Dienste zum Unterzeichnen von Einwilligungen und das digitale Rezept verfügbar“, so Muraschko.

Zwei Millionen monatliche Nutzer

Laut Gesundheitsministerium nutzen monatlich 2 Millionen Menschen die medizinischen Dienste in MAX. Bereits jetzt gibt es mehrere Funktionen:

  • Terminbuchung beim Arzt: mehr als 21 Millionen Nutzer.
  • Benachrichtigungen über elektronische Dokumente im Portal Gosuslugi: 30 Millionen einzelne Nutzer.
  • Telemedizinische Arzt-Patient-Beratungen: 5,1 Millionen Sitzungen.
  • Krankschreibungen aus der Ferne beenden: 2,9 Millionen Dokumente nach Online-Konsultationen.

Warum das wichtig ist

Muraschko zufolge sollen die digitale Infrastruktur, das Pflichtversicherungssystem und die Arzneimittelversorgung dafür sorgen, dass Russen rechtzeitig und ohne organisatorische Hürden medizinische Hilfe erhalten. Als nächsten Schritt nannte er die Integration medizinischer Leistungen in die Smartphones der Bürger.

Im Februar 2026 hatte das Ministerium erlaubt, Krankschreibungen über MAX aus der Ferne abzuschließen. Dafür kann der Patient eine Online-Beratung mit einem Arzt wahrnehmen. Muss die Krankschreibung verlängert oder weiter untersucht werden, kann der Arzt einen Termin vor Ort ansetzen. Die Neuerung soll Polikliniken entlasten und das Risiko einer erneuten Ansteckung senken.

Rezepte und Einwilligungen im Messenger würden mehr Schritte vom Termin bis zur Behandlung in einer einzigen App bündeln. Wie die digitalen Rezepte konkret funktionieren, bleibt offen, bis das Ministerium Details und einen Zeitplan nennt.

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Schlagwörter:max messengerrussiae-prescriptionshealthcaretelemedicinedigital health

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