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Wirtschaft·1 Min. Lesezeit

Indien: Kabinett billigt 2.814 Crore Rupien für Lithium und Nickel

Indiens Kabinett hat ein Programm über 2.814 Crore Rupien beschlossen, um die heimische Verarbeitung von Lithium und Nickel aufzubauen und Importe zu senken.

Industrial facility processing battery metals such as lithium and nickel in India.
Bild: YourStory

Indiens Kabinett hat ein Förderprogramm im Umfang von 2.814 Crore Rupien (Rs 2,814 Cr) genehmigt. Es soll die Verarbeitung von Lithium und Nickel im Inland vorantreiben – zwei Metalle, die für Batterien und Technologien der Energiewende zentral sind.

Laut Regierung sollen damit Verarbeitungskapazitäten im Land aufgebaut werden, damit mehr Wertschöpfung in Indien stattfindet. Zudem soll das Programm die Abhängigkeit von Importen verringern und eine vollständige Wertschöpfungskette für diese Rohstoffe entstehen lassen.

Warum das wichtig ist

Lithium und Nickel sind wichtige Ausgangsstoffe für Batterien in Elektroautos und Energiespeichern. Gerade die Verarbeitung ist oft der Schritt, in dem ein großer Teil der Wertschöpfung entsteht. Wer verarbeitetes Material importiert, bleibt anfällig für Lieferengpässe und Preisschwankungen im Ausland. Mit der Förderung heimischer Verarbeitung will Indien dieses Glied seiner Lieferkette stärken.

Für die Industrie ist die Entscheidung ein politisches Signal für Unternehmen, die in Raffination und verwandte Bereiche investieren wollen. Start-ups und etablierte Hersteller im Batteriebereich könnten von einer sichereren Versorgung mit verarbeiteten Vorprodukten profitieren.

Wie es weitergeht

Zur genauen Mittelverteilung, zu den förderfähigen Unternehmen und zu Fristen liegen bislang keine Angaben vor. Diese Details dürften mit der Bekanntgabe und Umsetzung des Programms folgen.

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Schlagwörter:indialithiumnickelcritical mineralscabinetbatteries

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