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Elon Musk: Fürs Alter sparen sei wegen KI bald überflüssig

Elon Musk behauptet, KI-getriebener Überfluss mache das Sparen fürs Alter bald überflüssig. Sieben befragte Experten raten dagegen klar zum Weitersparen.

Elon Musk speaking on stage with a graphic of a piggy bank and AI circuitry in the background.
Bild: 01net.com

Elon Musk hat erneut erklärt, dass man nicht mehr für den Ruhestand sparen müsse. In einer Antwort auf X schrieb der Milliardär, Geld für eine ferne Zukunft zurückzulegen sei im Zeitalter eines „superintelligenten Überflusses“ zwecklos.

Auslöser war ein Beitrag einer Nutzerin namens Viv. Sie schrieb, ihre zweifelhaften finanziellen Entscheidungen spielten in einigen Jahren keine Rolle mehr, weil eine „Zukunft des Überflusses“ bevorstehe. Musk bestätigte diese Annahme. Auf seiner eigenen Plattform fielen die Reaktionen gemischt aus: Manche kritisierten, dass ausgerechnet ein Milliardär vom Sparen abrät, andere hielten die Prognose für utopisch und für gefährlich, wenn man sie wörtlich nimmt.

Eine bekannte Botschaft

Neu ist die Haltung nicht. Im Januar sagte Musk im Podcast Moonshots with Peter Diamandis, man solle sich nicht zu sehr um Rücklagen für den Ruhestand sorgen. In zehn oder zwanzig Jahren werde das keine Rolle mehr spielen, und das Sparen fürs Alter werde schlicht unnötig, wenn die besprochenen Entwicklungen eineinträten.

Seine Argumentation stützt sich auf die Annahme, dass die durch KI erzielten Gewinne direkt an die Bevölkerung verteilt werden. Ein großer Teil der Menschen würde nicht mehr klassisch arbeiten, könnte aber auf ein universelles Grundeinkommen zählen. Für 2027 hat Musk zudem eine SpaceX-Aktie „für jedes Kind in Amerika“ versprochen.

Auch Anthropic denkt über Umverteilung nach

Anthropic, das Unternehmen hinter dem KI-Assistenten Claude, kündigte einen Fonds an, der einen Teil der KI-Gewinne an Hilfsorganisationen oder „bestimmte Bevölkerungsgruppen“ weitergeben soll. Laut dem Unternehmen könnten auch Menschen profitieren, die wegen KI ihren Job verloren haben.

Garantien sind das alles nicht. Sieben Fachleute für Finanzen und künstliche Intelligenz, die Business Insider befragt hat, sind sich in der Frage einig, ob man Musks Rat folgen sollte: Nein. Ihre Empfehlung lautet, weiter fürs Alter vorzusorgen, solange solche Versprechen Hypothese bleiben.

Schlagwörter:elon muskretirementartificial intelligenceuniversal incomeanthropicspacex

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