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bit.bio sichert 25 Mio. $ in Series D für humane Zellmodelle

Das Unternehmen bit.bio hat in einer Series-D-Runde 25 Millionen US-Dollar erhalten, um sein Angebot an menschlichen Zellmodellen auszubauen und breiter verfügbar zu machen.

Researcher in a laboratory examining cultured human cells under a microscope for drug discovery research.
Bild: Tech.eu

Das auf die Programmierung menschlicher Zellen spezialisierte Unternehmen bit.bio hat eine Series-D-Finanzierung über 25 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Mit dem Geld will es sein Portfolio an humanen Zellmodellen erweitern und Pharmaunternehmen, Biotech-Firmen und Forschungseinrichtungen einen breiteren Zugang zu seiner Technologie geben.

Die Runde folgt auf die Series C Anfang des Jahres. Beteiligt sind der Bestandsinvestor M&G Investments sowie Dr. Jonathan Milner, Gründer und früherer CEO von Abcam.

Warum humane Zellmodelle gefragt sind

In der Wirkstoffforschung braucht man zunehmend Modelle, die zuverlässig vorhersagen, wie sich ein Medikament im Menschen verhält. Tiermodelle stoßen wegen biologischer Unterschiede zwischen den Arten an Grenzen. Deshalb wächst das Interesse an Alternativen auf Basis menschlicher Zellen, die aussagekräftigere Tests ermöglichen und Tierversuche reduzieren können.

Hinzu kommt die KI: Sie beschleunigt die Identifizierung und das Design möglicher Wirkstoffkandidaten. Damit steigt der Bedarf an konsistenten, reproduzierbaren Zellmodellen, um deren Sicherheit und Wirksamkeit zu prüfen.

Die opti-ox-Plattform

bit.bio setzt dafür auf die proprietäre Plattform opti-ox™, die definierte menschliche Zelltypen gleichbleibend und in großem Maßstab herstellen soll. Sie soll Probleme durch Spendervariabilität und begrenzte Zellverfügbarkeit lösen. Das ioCells-Portfolio umfasst bereits mehr als 50 Zelltypen, darunter Modelle für Herz, Leber und zentrales Nervensystem. Eingesetzt werden sie in Krankheitsforschung, funktioneller Genomik, Wirkstoffentwicklung und Toxikologie.

CEO Dr. Emma Pepperell sieht die Branche an einem Wendepunkt: KI verändere das Tempo, mit dem neue Medikamente gefunden werden, während der Trend zu Alternativen zum Tierversuch die Nachfrage nach Modellen erhöhe, die die menschliche Biologie besser abbilden. Beides erfordere große Mengen konsistenter menschlicher Zellen, und die Investoren trauten bit.bio zu, diese im großen Maßstab zu liefern.

Da die Produktionsinfrastruktur bereits steht, will das Unternehmen das Kapital nutzen, um weitere Zelltypen zu entwickeln und die Modelle mehr Forschenden zugänglich zu machen. Der Fokus liegt darauf, die steigende Nachfrage in kommerzielles Wachstum zu übersetzen.

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Schlagwörter:bit.bioseries dhuman cellsdrug discoveryopti-oxbiotech

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