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Apple Maps verpixelt Satellitenbilder von NASA- und Militärstandorten

Apple Maps zeigt Satellitenbilder mehrerer NASA-, Air-Force- und Space-Force-Standorte nur noch unscharf. Offiziell geäußert hat sich Apple dazu nicht.

Apple Maps satellite view with a blurred patch covering a sensitive facility such as a launch site.
Bild: اليوم السابع

Apple hat in Apple Maps damit begonnen, Satellitenbilder mehrerer Standorte der NASA, der US Air Force und der US Space Force unkenntlich zu machen. Offenbar soll so der Schutz sensibler Anlagen verbessert werden.

Betroffen sind unter anderem die Wallops Flight Facility in Virginia, das Stennis Space Center in Mississippi, die Cape Canaveral Space Force Station sowie die Vandenberg-Basis in Kalifornien. Auch weitere Militärstandorte mit strategisch wichtigen Anlagen und Flugzeugen wurden verschleiert.

Was Nutzer nicht mehr sehen

Die Änderung verbirgt feine Details, etwa Flugzeuge auf Start- und Landebahnen oder Raketen und Anlagen auf manchen Startplätzen. Straßen und grundlegende Karteninformationen bleiben verfügbar.

Unscharf sind auch die Whiteman Air Force Base, auf der moderne Tarnkappenbomber stationiert sind, sowie die Ellsworth Air Force Base. Ebenso sind Aufnahmen von Groom Lake, besser bekannt als Area 51, und vom Los Alamos National Laboratory in Apple Maps nicht mehr klar zu erkennen.

Uneinheitliche Umsetzung

Eine konsequente Linie ist bislang nicht erkennbar. Andere Militärbasen und Einrichtungen sind weiterhin deutlich sichtbar, und auch das Kennedy Space Center samt seinen historischen Startrampen gehört nicht zu den verpixelten Orten.

Apple hat die Maßnahme nicht offiziell angekündigt und nennt auch keine Kriterien für die Auswahl. Bei anderen Kartendiensten sind dieselben Orte weiterhin schärfer zu sehen.

Warum das wichtig ist

Offen ist, ob Apple weitere Regierungs- und Militäranlagen unkenntlich machen wird, zumal kommerzielle Satellitenbilder immer leichter zugänglich sind.

Der Schritt belebt zudem die Debatte darüber, wie sich der freie Zugang zu Geodaten mit dem Schutz strategischer Einrichtungen vereinbaren lässt, wenn Millionen Menschen Karten- und Satellitendienste mit einem Fingertipp nutzen können.

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Schlagwörter:appleapple mapsnasasatellite imageryprivacyarea 51

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