OpenAI erhöht Bug-Bounty-Prämien auf bis zu 172.000 Dollar
OpenAI hebt die Höchstprämie seines Bug-Bounty-Programms auf 172.000 Dollar an und testet mit dem Start-up Cathedral Systems die eigene Abwehr gegen Angriffe.

OpenAI hat die Höchstprämie in seinem Bug-Bounty-Programm auf 172.000 US-Dollar angehoben, inklusive zusätzlicher Anreize für außergewöhnliche Funde. Laut dem Update ist das mehr als das Vierfache der bisherigen Belohnung für kritische Schwachstellen.
Parallel dazu kooperiert das Unternehmen mit dem Cybersicherheits-Start-up Cathedral Systems. Nach Angaben von OpenAI gehört die Zusammenarbeit zu einer intensiven internen Sicherheitsoffensive: KI soll Angriffe simulieren und Schwachstellen aufspüren, die klassische Prüfungen womöglich übersehen, damit sie behoben werden, bevor Angreifer sie ausnutzen.
Wer hinter Cathedral Systems steckt
Cathedral Systems wurde von ehemaligen Mitarbeitern der DOGE-Behörde gegründet. Aufmerksamkeit erregte das Start-up, nachdem seine KI-Agenten laut kursierenden Berichten in weniger als zwölf Stunden Sicherheitslücken in externen Geschäftssystemen von Anthropic gefunden haben sollen. OpenAI will diese Fähigkeiten nutzen, um die eigenen digitalen Abwehrmaßnahmen zu prüfen.
Erfahrungen aus früheren Tests
OpenAI geht damit nicht zum ersten Mal vor. In einer früheren Testrunde setzte das Unternehmen rund 25 Prozent seiner Produktingenieure auf die Suche und Behebung von Schwachstellen an. Die Ingenieure werteten mit Codex Sicherheitsberichte aus, testeten entdeckte Lücken in geschützten Umgebungen erneut und entwickelten die nötigen Software-Updates.
Das Unternehmen betont, Sicherheitstests seien keine befristete Kampagne, sondern ein fortlaufender Prozess, bei dem Systeme überprüft und Schutzmaßnahmen angesichts neuer Bedrohungen aktualisiert werden.
Warum das wichtig ist
Weil KI-Werkzeuge immer besser darin werden, Schwachstellen zu finden, auszunutzen und Code zu analysieren, müssen Unternehmen dieselbe Technik zur Verteidigung einsetzen. OpenAI setzt darauf, dass die Kombination aus menschlichen Forschern und KI-Modellen Probleme schneller aufdeckt und die Zeit zwischen Entdeckung und Behebung verkürzt.
Für unabhängige Sicherheitsforscher sind die höheren Prämien ein Anreiz, Funde nach den Programmregeln zu melden. Für die Branche zeigt der Schritt, dass der Schutz interner Systeme und Daten zur Grundlage vertrauenswürdiger KI-Dienste geworden ist, zumal das Risiko KI-gestützter Cyberangriffe wächst.
Apps, die sich lohnen
Tippe die richtigen Felder, addiere, triff das Ziel. Leicht zu lernen, schwer zu meistern. Kostenlos, für jedes Alter.
Sprich mit einem KI-Gesprächspartner; jeder Satz kommt korrigiert und in deiner Sprache erklärt zurück. 9 Sprachen, A1 bis C2.
EDIFACT- und X12-Nachrichten öffnen, jedes Segment verständlich erklärt, in JSON/XML umwandeln, als PDF und Excel exportieren. Läuft lokal, kein Upload.
Mehr von diesem Tag
Alle anzeigen →
GitBook-Sicherheitsvorfall: KI-Agent greift Zugangsdaten ab

CrowdStrike kauft Fiddler AI und Dreadnode für fast 500 Mio. Dollar

Thailändische Digitalbank Clicx setzt auf Thought Machine


