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Start-ups·1 Min. Lesezeit

Meta und Fourier bauen in drei Monaten humanoiden Roboter Max

Meta hat gemeinsam mit dem chinesischen Start-up Fourier in rund drei Monaten den Prototyp eines humanoiden Roboters namens Max entwickelt.

A humanoid robot with a face display and five-fingered hands standing in a robotics lab.
Bild: vc.ru

Meta hat zusammen mit dem chinesischen Start-up Fourier den Prototyp eines humanoiden Roboters entwickelt, und das in nur etwa drei Monaten. Das berichten Personen, die mit dem Projekt vertraut sind. Die Maschine trägt den Arbeitsnamen Max, an einer zweiten Version arbeiten beide Unternehmen bereits.

Meta selbst spielt das Vorhaben herunter. Der Konzern spricht von internen Forschungen und Experimenten und will vorerst keine Roboter verkaufen.

Was Max kann

Max wiegt rund 48 Kilogramm und ist 150 Zentimeter groß. Als Rechenbasis dient ein Nvidia-Chip vom Typ Jetson Thor. Der Roboter besitzt ein Display, das Mimik darstellt, eingebaute Lautsprecher sowie Hände mit fünf Fingern, die auch kleine Gegenstände greifen sollen.

Die Zusammenarbeit fand direkt vor Ort statt. Metas Robotik-Team reiste nach China, und Li-Chen Miller, Vizepräsidentin für Robotikprodukte, verbrachte fast zwei Monate in der Fabrik von Fourier in Shanghai. Im August 2026 wurde Max einem Teil der Belegschaft auf einer internen Robotik-Konferenz gezeigt.

Version zwei und das größere Ziel

Im September begannen die Arbeiten an der nächsten Generation. Sie soll ein neues Gehäuse, verbesserte Hände, einen Projektor und zusätzliche Sensoren erhalten, damit der Roboter Treppen steigen kann.

Meta sieht humanoide Roboter Berichten zufolge als mögliche physische Erweiterung seines KI-Agenten Muse. Langfristig will der Konzern Geräte entwickeln, die im Haushalt helfen.

Das Projekt zeigt, dass Meta über Software und smarte Brillen hinaus in die universelle Robotik vordringt und dabei auf einen chinesischen Hardware-Partner setzt, um schneller voranzukommen. Noch bleibt es ein Experiment: Es gibt weder ein Produkt noch einen Preis oder Starttermin. Der nächste sichtbare Schritt dürfte die zweite Generation von Max sein, die bereits entsteht.

Schlagwörter:metafourierhumanoid robotroboticsnvidia jetson thormuse

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