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Kippo: Dümmel-Deal bei DHDL platzt nach der Sendung

Patrick Waligorski überzeugte bei DHDL mit seinen drehbaren Schubkarren-Griffen gleich zwei Löwen. Doch der Deal mit Ralf Dümmel kam nach der Aufzeichnung nicht zustande.

A wheelbarrow fitted with rotating Kippo handles in a garden, designed to relieve strain on the wrists.
Bild: Business Insider

Der Deal zwischen Kippo-Gründer Patrick Waligorski und Investor Ralf Dümmel ist nach der Show „Die Höhle der Löwen“ (DHDL) nicht zustande gekommen. Etwa drei Monate nach der Aufzeichnung habe er erfahren, dass Dümmel „von dem Deal zurücktritt“, sagt Waligorski.

Drehbarer Griff für die Schubkarre

Waligorski führt gemeinsam mit seinem Cousin einen Schrottplatz. In der Sendung stellte er Kippo vor, einen drehbaren Griff für Schubkarren, der die Handgelenke entlasten soll, etwa bei der Gartenarbeit. Die Idee kam ihm, als er selbst Schmerzen im Handgelenk bekam. Die Lösung fand er an der Cable-Cross-Maschine seines Bruders, deren Griffe sich drehen, während das Kabel stabil bleibt. Den ersten Prototyp baute er aus Teilen seines Schrottplatzes.

Sein Angebot lautete 50.000 Euro für 30 Prozent der Anteile. Andreas Herb testete das Produkt mit einer erdgefüllten Schubkarre und spürte einen deutlichen Unterschied. Frank Thelen lobte die Erfindung, stieg aber aus, weil er noch nie eine Schubkarre bedient habe. Auch Judith Williams und Dagmar Wöhrl lehnten ab. Herb und Dümmel boten dagegen die geforderte Summe, obwohl Waligorski noch keine Verkaufszahlen hatte: 250 in China produzierte Griffe waren erst wenige Tage vor dem Pitch eingetroffen.

Die Löwen berührte auch die Lage des Gründers. Der Mietvertrag für seinen Schrottplatz läuft im kommenden Jahr aus, ein neuer Standort sei schwer zu finden. Kippo soll deshalb seine berufliche Zukunft werden. Dümmel sagte, Business sei immer Geld, doch manche Momente berührten das Herz. Die Bewertung lobte er ausdrücklich: Sie zeige, dass Waligorski einen Deal wolle.

Warum Dümmel absprang

Als Grund sei ihm genannt worden, dass angefragte Baumärkte nicht genügend Interesse an den Kippo-Griffen gezeigt hätten, so Waligorski. Eine Presseanfrage an Dümmel zum Deal blieb unbeantwortet.

Waligorski macht trotzdem weiter. Er hat 1.000 Griffe produzieren lassen und verkauft sie nun über Amazon. Danach müsse er sehen, ob sich ein Großabnehmer, eine interessierte Firma, ein Sponsor oder doch noch ein Investor findet.

Schlagwörter:kippodhdlralf dümmelpatrick waligorskiwheelbarrowstartup deal

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