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Android Studio öffnet sich für Claude, Codex und über 40 KI-Agenten

Googles Android Studio unterstützt jetzt mehr als 40 KI-Coding-Agenten, darunter Claude, Codex und Antigravity. Möglich macht es die Funktion Bring Your Own Agent.

Android Studio code editor on a laptop screen showing an AI coding agent panel next to a virtual Android phone emulator.
Bild: Digital Trends

Google öffnet Android Studio für externe KI-Coding-Agenten. Auf dem Android Developer Summit am Mittwoch erklärte das Unternehmen, die offizielle Entwicklungsumgebung für Apps arbeite nun mit mehr als 40 Agenten zusammen, darunter Claude von Anthropic, Codex von OpenAI und Googles eigener Agent Antigravity.

Die Funktion heißt Bring Your Own Agent (BYOA) und steckt in Android Studio Rabbit 2. Google stuft diese Version als stabil ein; Entwickler können sie ab sofort herunterladen.

Was Agenten in der Entwicklungsumgebung leisten

Android Studio gewährt jedem angebundenen Agenten Zugriff auf Projektstruktur, Builds und den Emulator, also das virtuelle Smartphone zum Testen. Der Agent kann die App im Emulator starten und Logcat auslesen, das laufende Protokoll der App, um seine eigene Arbeit zu überprüfen – statt Code zu liefern, der nur richtig aussieht.

Die Anbindung läuft über das Agent Client Protocol (ACP), einen offenen Standard, der KI-Werkzeuge mit Code-Editoren verbindet. Da jeder ACP-fähige Agent ohne eigene Schnittstelle andocken kann, wächst die Liste schnell. Entwickler öffnen Settings > Tools > AI > Agents, stöbern im Marktplatz und können mehrere Agenten parallel installieren.

Neu ist außerdem Change Review, ein KI-gestütztes Prüfwerkzeug, das Änderungen untersucht – auch solche von Agenten – und längere Änderungen Schritt für Schritt erklären kann. Google räumt ein, dass umfangreiche, von Agenten erzeugte Änderungen schwer zu prüfen und nachzuvollziehen sind.

Schnelleres Debugging mit Einschränkungen

Für die Android CLI, ein Kommandozeilen-Toolkit zum Bauen und Testen von Apps, gibt es jetzt offizielle Plugins für Claude Code und Codex. In einem Test von Google suchte Claude Opus 5.5 über 45 Nutzerabläufe hinweg nach Speicherlecks. Mit der CLI dauerte das 46 Minuten, ohne sie 88 Minuten. Google führt den Vorteil darauf zurück, dass Speicher-Snapshots auf dem Computer statt auf dem Smartphone analysiert werden. Es handelt sich um je einen Durchlauf pro Konfiguration, also eher um eine Demonstration als um einen Benchmark.

Für Nutzer könnten sich daraus langfristig weniger Ruckler und Abstürze ergeben, denn Speicherlecks sind eine häufige Ursache. Doch Entwickler müssen die Funde der Werkzeuge weiterhin selbst umsetzen.

Schlagwörter:android studiogoogleclaudecodexai agentsandroid developer summit

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